Veranstalter muss Preise für Event mit Prinz Harry senken
Prinz Harry soll in Australien eine Präsentation halten. Doch das Interesse bleibt aus, Ticketpreise mussten sogar halbiert werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Harry soll in Melbourne eine Präsentation zum Thema mentale Gesundheit halten.
- Doch das Besucherinteresse scheint deutlich geringer auszufallen als erwartet.
- Nun mussten die Ticketpreise gesenkt werden.
Ist der Hype um Prinz Harry (41) vorbei?
Am InterEdge Summit in Melbourne (Australien) soll der Blaublüter über mentale Gesundheit im Arbeitsumfeld sprechen. Bei dem zweitägigen Event, der am 15. und 16. April stattfindet, werden neben Führungskräften und Experten auch jede Menge Besucher erwartet.
Doch das Interesse scheint überraschend auszubleiben. Wie der «Mirror» berichtet, mussten die Organisatoren die Eintrittspreise nun deutlich reduzieren. Teilweise seien die Kosten sogar halbiert worden, um mehr Menschen an Harrys angekündigte Präsentation zu locken.

Trotz der gesellschaftlichen Relevanz dieses Themas scheinen nur wenige Menschen vom royalen Besuch angetan. Ganz im Gegenteil zu früheren Zeiten. Während ihrer Australien-Reise 2018 erlebten Harry und Ehefrau Meghan Markle (44) hautnah, was es bedeutet, berühmt und begehrt zu sein.
Der Besuch des damals frisch verheirateten Paares sorgte für grosse mediale Aufmerksamkeit. Jubelnde Massen auf der Strasse empfingen die britischen Royals wie internationale Stars. Bewunderung soweit das Auge reichte.
Kritik an Prinz Harry wegen Präsentationsinhalt
Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Seit dem Rückzug aus dem Königshaus im Jahr 2020 dominieren bei Harry und Meghan die Negativ-Schlagzeilen. Die anfängliche Faszination um das Paar flachte in den letzten Jahren spürbar ab.
Auch mit der angekündigten Präsentation am InterEdge Summit zieht der Sohn von König Charles III. (77) erneut den Zorn auf sich.
Kritiker bemängeln, wie glaubwürdig Harry über Themen wie Arbeitswelt, Belastung oder Burnout sprechen kann. Schliesslich hat der 41-Jährige keine klassische Karriere durchlaufen. Entsprechend macht sich Skepsis breit.

War sein Name lange Zeit ein Türöffner, braucht es für Prinz Harry heutzutage offenbar mehr, um das Publikum zu erreichen.
Seine royalen Titel? Die haben als Bonus – im Vergleich zu früheren Jahren – wohl ausgedient. Wenn auch nicht ganz überall.
Kinder «überglücklich» nach Spitalbesuch
Zum Auftakt ihrer mehrtägigen Australienreise besuchte das Sussex-Paar am Dienstag das Royal Children's Hospital in Melbourne. So, wie einst Harrys Mutter, Prinzessin Diana (†1997) im Jahr 1985.
Patienten, Angehörige sowie das Pflegepersonal empfingen die beiden mit grosser Freude. Harry und Meghan posierten mit den Familien für Selfies. Und hockten sich zu den Kindern im Rollstuhl hinunter, um mit ihnen zu sprechen.
Christine Kilpatrick, die Vorstandsvorsitzende des Kinderspitals, zeigt sich begeistert über den prominenten Besuch.
«Schauen Sie sich um, und Sie sehen die Menschenmassen, das Lächeln auf ihren Gesichtern und was es ihnen bedeutet. Alle sind überglücklich», sagt sie gegenüber dem US-Magazin «People».
«Man kann den Stimmungsaufhellungseffekt nicht messen, aber er ist spürbar.»
Prinz Harry und Meghan Markle bleiben bis Freitag in Australien. Die Privatreise führt das Paar nach Melbourne und Sydney, Harry unternimmt zudem einen Abstecher nach Canberra.


















