Prinz Harry appelliert an Putin: Krieg in Ukraine beenden!
Prinz Harry ist erneut in die Ukraine gereist. In seiner Rede auf einer Sicherheitskonferenz wandte er sich direkt an Russlands Staatschef Putin.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Harry hat eine Sicherheitskonferenz in Kiew besucht.
- Er sei hier als Soldat, nicht als Politiker, sagte der Blaublüter in seiner Rede.
- Schliesslich appellierte er an Putin, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
Überraschender Royal-Besuch in Kiew!
Blaublüter halten sich für gewöhnlich aus der Politik heraus. Doch nicht Prinz Harry.
Der 41-Jährige hielt auf einer Sicherheitskonferenz in der Ukraine eine Rede. Dort setzte er sich für die sofortige Beendigung des Krieges ein – und richtete sogar direkte Worte an Wladimir Putin.
Prinz Harry: «Ich bin als Soldat hier»
«Ich bin nicht als Politiker hier. Ich bin als Soldat hier», sagte Harry beim Kyiv Security Forum. Er wisse, was es bedeutet, zu dienen, als humanitärer Helfer, der die menschlichen Kosten von Konflikten gesehen hat.
«Und als Freund der Ukraine, der überzeugt davon ist, dass sich die Welt nicht an diesen Krieg gewöhnen oder gegenüber seinen Folgen abstumpfen darf.»

Prinz Harry hat einst selbst gedient und war zweimal in Afghanistan stationiert. Er habe erlebt, wie Stärke in Konflikten aussieht, so der Ehemann von Meghan Markle (44).
In der Ukraine sehe er diese Stärke, «nicht nur durch Tapferkeit und Potenzial, sondern auch durch Einheit, Vertrauen und in der Bereitschaft der Nationen, zusammenzustehen und die Last gemeinsam zu tragen».
Blaublüter appelliert an Wladimir Putin
Schliesslich wandte er sich direkt an den Russischen Staatschef.
«Präsident Putin, kein Land profitiert von den anhaltenden Verlusten an Menschenleben, die wir derzeit erleben», begann Harry.
Es gebe noch eine Chance, jetzt diesen Krieg zu beenden. Der Blaublüer appelliert, einen anderen Weg einzuschlagen, um «weiteres Leid für Ukrainer und Russen gleichermassen zu verhindern».
«Nach Jahren dieses Krieges, mit immensen Verlusten und begrenzten Gewinnen, wird immer deutlicher, dass dieser Weg keinen Sieg bringt, sondern nur noch mehr Verluste», so Prinz Harry.
Er richtete sich ausserdem an die USA und forderte das Land zu einer aktiveren Rolle im Ukraine-Krieg auf. «Das ist ein Moment für amerikanische Führungsstärke», meinte er in seiner Rede.
Nicht der erste Ukraine-Besuch
Es ist längst nicht das erste Mal, dass Harry der Ukraine einen Überraschungsbesuch abstattet. Im vergangenen Jahr erntete er darum auch bereits scharfe Kritik.
Grund dafür? Nur wenige Tage zuvor hielt sich der Sohn von König Charles (77) damals in seiner alten Heimat Grossbritannien auf. Er kämpfte vor Gericht um mehr Schutz für sich und seine Familie.

Dass er danach ausgerechnet in ein Kriegsgebiet reiste, sorgte für erhitzte Gemüter.
So motzte jemand etwa: «Prinz Harry hat ein Kriegsgebiet besucht, obwohl er in den letzten Tagen behauptet hatte, Grossbritannien sei zu gefährlich für einen Besuch! Was für ein absoluter Blödsinn!»
Prinz Harry setzt sich seit Jahren für kriegsversehrte Soldaten und Veteranen ein. 2014 hat er dafür die Invictus Games ins Leben gerufen.


















