Donald Trump pöbelt bei Truthahn-Rede: «Egal, was Melania sagt»

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    USA,

    Bei der Thanksgiving-Zeremonie im Weissen Haus teilt Donald Trump verbal aus gegen Demokraten – und sogar gegen seine Frau.

    Donald Trump Melania
    Der US-Präsident Donald Trump und Ehefrau Melania kurz vor der Thanksgiving-Rede. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump begnadigte zwei Truthähne bei der Thanksgiving-Zeremonie in Washington.
    • Er verspottet politische Gegner und stichelt auch gegen Ehefrau Melania.

    Offiziell ging es um zwei Vögel: Gobble und Waddle. Wie jedes Jahr werden sie vom Präsidenten begnadigt, eine US-Tradition zu Thanksgiving. Doch Donald Trump (79) nutzte den Auftritt im Weissen Haus für ganz andere Botschaften.

    Spott für die Ehefrau

    Trump erzählt, er habe den beiden Truthähnen ursprünglich Namen geben wollen nach zwei seiner Lieblingsfeinde: Chuck Schumer und Nancy Pelosi.

    Donald Trump
    Donald Trump mit Truthahn Gobble bei der traditionellen Begnadigung im Weissen Haus. Ehefrau Melania steht daneben und lächelt. - keystone

    Doch dann ist ihm ein Problem aufgefallen. «Mir wurde klar: Ich würde diese beiden niemals begnadigen.»

    Selbst wenn seine Frau Melania (55) ihn darum bitten würde, würde er es nicht tun. «Es wäre mir egal, was Melania mir sagen würde. ‹Liebling, ich denke, es wäre eine nette Geste›. Ich werde es nicht tun», stichelte er.

    Bidens Begnadigung für ihn nicht gültig

    Auch Trumps Vorgänger bekam sein Fett weg. Er warf Joe Biden (83) vor, 2024 nur mit einer Signaturmaschine unterschrieben zu haben. Die Begnadigung sei damit «nicht gültig».

    Was hältst du von Donald Trump als US-Präsident?

    Dann legte Donald Trump nach. Seine Mitarbeiter hätten bereits «die Papiere für eine Abschiebung von Gobble und Waddle über ein Internierungslager in El Salvador vorbereitet». Nicht einmal die Truthähne wollten dort hin.

    Pritzker wird zur Zielscheibe

    Am härtesten traf es JB Pritzker, Gouverneur von Illinois und Trump-Kritiker.

    JB Pritzker
    Donald Trump pöbelt in seiner Thanksgiving-Rede auch gegen JB Pritzker. - keystone

    Öffentlich erklärte Donald Trump: «Ich würde nie über sein Gewicht sprechen wollen. Ich sage nicht, dass er ein dicker Faulenzer ist.» Natürlich meinte er genau das.

    Donald Trump will ein paar Kilos abnehmen

    Immerhin gab es auch einen Hauch Selbstironie: Er würde auch gern ein paar Kilo abnehmen. Aber sicher nicht an Thanksgiving.

    «Ich würde übrigens auch gern ein paar Pfund verlieren, aber das werde ich an Thanksgiving nicht schaffen», so Trump. Und weiter meinte er: «Das kann ich Ihnen sagen, denn ich werde Truthahn essen, aber nicht diesen.»

    Kommentare

    User #1753 (nicht angemeldet)

    Anstatt Trump, hätten die Trutthähne ein Interview geben können. Wäre nicht unverständlicher oder primitiver ausgefallen. Trump sollte gelegentluch besser schweigen, würde ihm mehr einbringen und weniger Verwirrung verursachen. Sollen wir ihms vorschlagen? Aber dann hätten Skandalblätter nichts mehr zu schreiben - also schwatzt er weiter….

    User #2586 (nicht angemeldet)

    Bei dem sind nicht nur die Hosenträger verrutscht.

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