Mickey Rourke verliert sein Haus nach Zwangsräumung in Los Angeles
Mickey Rourke muss sein Haus in Los Angeles nach ausstehenden Mietzahlungen räumen und steht vor einem abrupten Neuanfang.

Der Hollywood-Schauspieler Mickey Rourke hat sein gemietetes Haus in Los Angeles nach einem Gerichtsurteil verloren. Wie die «Los Angeles Times» berichtet, entschied ein Gericht zugunsten des Vermieters und beendete den Mietvertrag offiziell.
Der 73-Jährige soll rund 59'100 Dollar an ausstehenden Mietzahlungen angehäuft haben, heisst es laut der «Los Angeles Times». Das Gericht erliess daraufhin ein sogenanntes Versäumnisurteil, weil der Schauspieler auf die Klage nicht reagierte.
Mit dem Urteil erhielt der Vermieter die Kontrolle über das Haus im Stadtteil Beverly Grove zurück. Laut «Entertainment Weekly» wurde der Mietvertrag damit aufgehoben und die Räumung rechtlich bestätigt.
Mickey Rourke stoppt Miete wegen Ratten und Schäden
Der Vermieter hatte dem Schauspieler bereits im Dezember eine Frist gesetzt. Wie «People» berichtet, sollte Rourke die Schulden bezahlen oder das Haus umgehend verlassen.
Rourke erklärte später, er habe die Miete wegen angeblich unzumutbarer Wohnbedingungen zurückgehalten. Dem «People»-Magazin zufolge sprach er von Rattenproblemen sowie ungelösten Schäden an Sanitäranlagen und Böden.
Der Schauspieler habe mehrfach Reparaturen verlangt, die jedoch seiner Darstellung nach ausblieben.
Umzug ins Hotel und gescheiterte Spendenaktion
Wie die «New York Post» berichtet, verlor Rourke nach dem Gerichtsurteil den Zugang zu dem gemieteten Haus in Los Angeles.
Zeitweise versuchte sein Umfeld, über eine Onlinekampagne Geld zu sammeln, um die Situation zu entschärfen. Laut «Entertainment Weekly» kamen dabei innerhalb kurzer Zeit mehr als 100'000 Dollar an Spenden zusammen.

Der Schauspieler selbst distanzierte sich jedoch öffentlich von der Aktion. Rourke bezeichnete die Spendensammlung laut «Los Angeles Times» als demütigend und lehnte das Geld ab.












