FBI-Agenten lernen Kampftechniken von MMA-Stars
Kampfsportler, die sonst bei Käfigkämpfen gegeneinander antreten, sollen nun das FBI trainieren. Für dieses Wochenende ist ein solches Training erstmals in der FBI-Akademie im US-Bundesstaat Virginia geplant, wie die UFC, die grösste Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), berichtete.

«Unsere UFC-Kämpfer gehören zu den härtesten Männern und Frauen der Welt und sie fahren nach Quantico, um die besten FBI-Agenten in Mixed Martial Arts zu trainieren», sagte UFC-Boss Dana White laut einer Mitteilung. Er sei stolz darauf, die Verteidigungstechniken des FBI zu stärken.
«Das ist eine grossartige Gelegenheit für unsere FBI-Agenten, von einigen der besten Athleten der Welt zu lernen und mit ihnen zu trainieren», sagte demnach der Chef der US-Bundespolizei, Kash Patel. Das FBI solle so noch besser darauf vorbereitet werden, «das amerikanische Volk zu schützen».
Das Seminar richte sich an Studenten der FBI-Akademie sowie an erfahrene Mitarbeiter der Behörde. Ihnen sollen die Athleten «bestimmte Techniken und Taktiken» vermitteln und damit «innovative Trainingsmöglichkeiten» bieten. Aktive und frühere Kämpfer sollen ihr Können weitergeben.
MMA ist ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen im käfigartigen Ring unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Im Gegenteil: Nicht selten wird Blut vergossen oder geht einer der Athleten bewusstlos zu Boden.
US-Präsident Donald Trump gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels und sass schon mehrfach als Zuschauer im Publikum. Im Oktober hatte er angekündigt, an seinem 80. Geburtstag in diesem Sommer ein UFC-Kampfsport-Spektakel auf dem Rasen des Weissen Hauses ausrichten zu lassen. UFC-Boss White wiederum ist ein glühender Anhänger des Republikaners und unterstützte ihn auch im Wahlkampf.














