Donald Trump nascht nachts im Bett – Melania hat anderes Zimmer
Ein neues Buch enthüllt ungewöhnliche Marotten aus dem Leben von Donald Trump. Das Personal sieht sich in gewisser Hinsicht gefordert.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump entwendete Gegenstände von Ehefrau Melania für die Einrichtung seines Schlafzimmers.
- Autoren schreiben gar von einem Konkurrenzkampf beim US-Präsidentenpaar.
- Trumps Angewohnheiten stellt das Personal im Weissen Haus vor diverse Herausforderungen.
Beide nächtigen im zweiten Stock – jedoch in getrennten Schlafzimmern. So viel weiss man über Donald Trump (80) und Ehefrau Melania (56) bereits.
Doch wie lebt das US-Präsidentenpaar hinter verschlossenen Türen eigentlich? Antworten darauf gibt es im neuen Buch «Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump».
Demnach hat Trump bereits zu seiner ersten Amtszeit der First Lady das grösste Schlafgemach in der Residenz des Weissen Hauses überlassen. Der Präsident selbst bezog den angrenzenden Raum. Gemeint ist damit jener Bereich, der auf den Grundrissen als «Wohnzimmer» gekennzeichnet ist.

Doch so ganz wohl fühlte sich Trump mit der Entscheidung offenbar nicht mehr, als er im Januar 2025 ein zweites Mal eingezogen war.
Donald Trump klaute Gegenstände von Melanias Zimmer
Während Gattin Melania mit ihrem gemeinsamen Sohn Barron (20) zeitweise noch in New York lebte, nutzte er offenbar die Chance, sein Zimmer gemütlicher zu gestalten. Mit Gegenständen der «Center Hall», dem grossen Wohnbereich, den die First Lady in Eigenregie neugestaltet hatte.

Reihenweise soll er Dekoartikel von ihrem Schlafzimmer in seines transferiert haben. Dem Hinweis von Mitarbeitern, dass es sich mitunter um persönlich ausgesuchte Stücke von Melania handelt, schenkte Trump keine Beachtung. Die Autoren Maggie Haberman und Jonathan Swan schreiben von einer Art Konkurrenzkampf, wer von beiden das schönere Zimmer habe.
«Die Umgestaltung durch den Präsidenten löste eine solche Hektik aus, dass sich die Mitarbeiter oft zwischen den beiden Trumps hin- und hergerissen fühlten», zitiert die «Daily Mail» vorab aus dem Buch. Ex-Präsident John F. Kennedy (†1963) und Ehefrau Jackie (†1994) sollen einst eine ähnliche Aufteilung gewählt haben.
Silberbesteck landete im Müll
Ein Hingucker in Trumps Schlafzimmer sind aber nicht nur die von Melania «geklauten» Gegenstände – sondern auch das Chaos, welches die Mitarbeiter stets im Auge behalten müssen.
«Da der Präsident gerne nachts nascht, hinterlässt er häufig eine Ansammlung leerer Chipstüten, Starbucks-Verpackungen und Eiscremebecher im Müll oder auf dem Boden», schreiben die Autoren.

Nach einem Vorfall mussten Konsequenzen gezogen werden, die sonst eher bei Kleinkindern zur Anwendung kommen.
Was das konkret bedeutet: «Das Personal musste anfangen, den Müll zu überwachen. Nachdem entdeckt wurde, dass er manchmal Besteck aus Sterlingsilber des Weissen Hauses wegwarf.»
Badezimmer mit Teppichboden
Merkwürdige Marotten werden aber auch im Badezimmer gepflegt. Denn Donald Trump bevorzugt in der Nasszelle ganz ungewöhnlich einen Teppichboden. Das Problem? Aufgrund des regelmässig durchnässten Bereichs nahe der Dusche wuchs beim Personal die Angst vor Schimmelbefall.

Damit sich der Präsident wohlfühlen konnte, musste eine ganz eigenartige Methode her. «Die Lösung bestand darin, ein kleines Stück desselben Teppichs – niemals eine richtige Badematte – über den grösseren zu legen. Mehrere dieser Stücke wurden abwechselnd verwendet, ausgetauscht und getrocknet.»
















