Wohnen im Sommer: Das musst du beachten

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Zürich,

Wenn die Temperaturen steigen und die Ferienzeit beginnt, gibt es rund ums Wohnen einige Dinge zu beachten.

Balkon Sonne
Alles, was die Sonne draussen hält, hilft beim Kühlen: Storen, Schirme oder Läden sorgen dafür, dass die grosse Hitze gar nicht erst in die Wohnung gelangt. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Sommer gilt es, in Wohnungen und Häusern besonders Acht zu geben.
  • Nächtliches Durchlüften ist wesentlich für die richtige Kühlung der Wohnung.
  • Auch Grillieren auf dem Balkon will gelernt sein, denn nicht alles ist erlaubt.

Am besten ist es, die Hitze gar nicht erst in die Wohnung zu lassen. Dazu sollte man in den Abend- und Morgenstunden sowie nachts gut durchlüften, danach Storen oder Jalousien herunterlassen und Fenster sowie Läden schliessen. Als zusätzliche Kühlung kann Verdunstungskälte genutzt werden, indem man nasse Tücher aufhängt. Allerdings erhöht sich dadurch auch die Luftfeuchtigkeit – was die empfundene Temperatur unter Umständen steigern kann. Es lohnt sich also, hier etwas auszuprobieren. Vorsicht ist ausserdem bei ohnehin feuchten und zu Schimmel neigenden Räumen geboten. Darüber hinaus helfen Ventilatoren, das Ausschalten ungenutzter Elektrogeräte sowie eine lauwarme Dusche vor dem Zubettgehen (und als Geheimtipp: den Pyjama oder die Bettwäsche kurz in den Kühlschrank legen).

Ventilator Hitze Sommer
An heissen Sommertagen kann ein Ventilator die Belastung durch hohe Temperaturen lindern. Zwar kühlt er die Luft nicht direkt ab, doch die Luftzirkulation sorgt für ein angenehmeres Raumklima. - Pexels

Grillieren & Lärm

Im Sommer verbringen wir mehr Zeit draussen, etwa beim Grillieren auf dem Balkon oder im Garten. Dabei ist es wichtig, auch Rücksicht auf die Nachbarschaft zu nehmen, damit alle einen angenehmen Sommerabend verbringen können. Konkret bedeutet dies, dass der Grill keine übermässige Rauchentwicklung verursachen darf, insbesondere bei Holzkohlegrills ein häufiges Problem. Gas- oder Elektrogrills sind deshalb meist die verträglichere Wahl, insbesondere in etwas engeren Wohnverhältnissen und Mehrfamilienhäusern. Gegen ein gemütliches Beisammensein spricht jedenfalls nichts, sofern Lärm und Dauer im Rahmen bleiben. Ab 22 Uhr gilt in den meisten Gemeinden Nachtruhe. Laute Musik, grössere Gruppen oder wiederholte Festivitäten können zu Beschwerden führen. 

Sommerabend
Sommerabende im Freien sind beliebt – doch Lärm kann schnell zum Streitfall werden. Viele Schweizer Gemeinden kennen Nachtruhezeiten, meist ab 22 Uhr, während denen übermässiger Lärm vermieden werden muss. - Pexels

Längere Abwesenheiten

Sommerzeit ist bei vielen Ferienzeit. Wer längere Zeit verreist, sollte die Wohnung entsprechend vorbereiten: 

  • Verderbliche Lebensmittel aufbrauchen (oder verschenken),
  • den Abfall rausstellen,
  • die Spülmaschine ausräumen und danach geöffnet lassen,
  • eine ausreichende Bewässerung der Pflanzen, etwa mit PET-Flaschen oder Tonkegeln, sicherstellen,
  • Gartenmöbel, Sonnenstoren etc. wetterfest machen oder verstauen (jedoch nicht sämtliche Rollläden schliessen, das verrät Einbrechern, dass niemand zu Hause ist),
  • Fenster und Balkontüren schliessen,
  • Post abbestellen oder einen Nachbarn bitten, den Briefkasten ab und zu zu leeren,
  • Falls noch Zeit und Energie vorhanden sind: Wäsche waschen und Bett frisch beziehen – das macht die Heimkehr gleich viel angenehmer.
Strand
Vor den Ferien lohnt sich ein kurzer Wohnungscheck: Elektrogeräte ausschalten, verderbliche Lebensmittel entsorgen und den Briefkasten organisieren. So lassen sich unnötige Risiken während der Abwesenheit vermeiden. - Pixabay

Ausserdem lohnt es sich, elektrische Geräte wie Kaffeemaschine, Fernseher oder Drucker ganz vom Strom zu trennen, da sie im Standby-Modus weiterhin Strom verbrauchen. Damit es bei der Heimkehr keine unangenehmen Überraschungen gibt, sollte man sich zudem ein, zwei Gedanken zum Thema Einbruchsprävention machen: Mit einer Zeitschaltuhr oder Smart-Home-Equipment lässt sich relativ unkompliziert Anwesenheit simulieren, indem zu gewissen Zeiten Licht brennt oder das Radio läuft. Vorsicht mit Social Media: Wer gerne Bilder aus seinen Ferien postet, riskiert, auch ungebetene Gäste über die eigene Abwesenheit zu informieren. Wer längere Zeit verreist, kümmert sich idealerweise ohnehin um eine Person, die regelmässig nach dem Rechten schaut.

Wer die eigene Wohnung während der Ferienzeit untervermieten möchte, um das Reisebudget etwas aufzustocken, braucht eine schriftliche Zustimmung des Vermieters und darf nicht mehr Geld dafür verlangen, als selbst bezahlt wird.

Mehr Infos und Tipps

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