Pietro Lombardi hässig nach Autounfall: Gaffer wollten Selfies
Statt Mitgefühl zu bekunden, fragten Schaulustige am Unfallort von Pietro Lombardi nach Fotos. Darüber zeigt sich Der Sänger nun fassungslos.

Das Wichtigste in Kürze
- Pietro Lombardi erlitt vergangenen Sonntagabend in Köln einen Autounfall.
- «Hunderte von Menschen» hätten sich wegen dem Sänger an der Unfallstelle versammelt.
- Doch das Wohlergehen der Beteiligten wurde schnell zur Nebensache.
- Das Verhalten der Passanten bezeichnet er als «respektlos».
Auf den WM-Jubel folgte der grosse Schock. Am Sonntag, den 14. Juni, kollidierte Pietro Lombardi (34) an einer Kölner (D) Kreuzung mit einem anderen Fahrzeug. Sein Audi Q8 wurde komplett beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Schmerzlicher sind jedoch die Erinnerungen an den Autounfall, über die der Sänger nun offen spricht.
Nach seinem Auftritt an einem Kinderfest hätte es ein gemütlicher Abend werden sollen. Gemeinsam mit Kumpel Oliver Pocher (48) verfolgte der «DSDS»-Sieger das erste Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao. Doch als der Ausgang des Matches schon fast feststand, entschied er sich für einen anderen Plan.
«Habe nur noch das Knallen gehört»
«Ich habe lange keinen Sport mehr gemacht, weil ich irgendwie viel am Arbeiten war und dann habe ich gedacht: Komm, Es steht eh schon 5:1, ich gehe jetzt zum Sport», schildert Lombardi im Podcast «Patchwork Boys». Unzählige Fussballfans versammelten sich vor den Bildschirmen, entsprechend leer sei es auf den Strassen gewesen.
Pietro Lombardi machte sich mit seinem Wagen auf den Weg – nur kurze Zeit später krachte es gewaltig: «Dann ging alles relativ schnell. Ich glaube, ich habe einfach nur noch das Knallen gehört.» Fotos, die am Montag der «Bild»-Zeitung vorlagen, zeigen den komplett zerstörten Vorderteil des Autos, auf der Strasse liegen Trümmerteile.
Podcast-Kollege Oliver Pocher zeigt sich geschockt über die Aufnahmen des Unfalls. «Von deiner Karre ist nichts mehr übrig. Ein Q8, wo der Kühlergrill nicht mehr vorhanden ist», meint der Comedian. Doch das ist für Lombardi Nebensache, seine Gedanken lagen in den Schockminuten ganz beim Wohlergehen der Beteiligten.
«Waren extrem unter Schock»
Der Dreifach-Papa erklärt: «Du hast in dem Moment nicht mehr die Gedanken, wer schuld ist oder nicht. Du denkst nur: Geht es allen gut?»
Zum genauen Unfallhergang ermittelt derzeit die Polizei. Alkohol soll jedoch nicht der Auslöser gewesen sein, Lombardi trinkt laut eigener Aussage nicht. Die Fahrerin des anderen Autos trug laut Ermittlern leichte Verletzungen davon.

An Bord des anderen Fahrzeuges befanden sich offenbar auch weitere junge Menschen, alle im Alter von ungefähr 20 Jahren. «Die waren natürlich extrem unter Schock. Ich bin aber sofort hingegangen und habe versucht, die Situation zu beruhigen», berichtet der Sänger weiter.
Auch bei Lombardi selbst sitzt der Schock immer noch tief – auch weil die junge Fahrerin durch zerbrochenes Glas Schnittverletzungen erlitten hatte und deren Familie völlig aufgelöst am Unfallort erschienen war. Pietros Mitgefühl ist gross: «Wenn ich mir vorstelle, dass Alessio einen Unfall hat – das ist das schlimmste Gefühl. Deshalb kann ich jede Emotion der Eltern nachvollziehen.»
Selfies statt Mitgefühl
Doch nicht jeder, der den schockierenden Vorfall vor Ort mitbekommen hatte, war sich dem Ernst der Lage bewusst. Zahlreiche Passanten hätten sich um die Unfallstelle versammelt – weil sich mit Lombardi ein Prominenter unter den Beteiligten befand. Seinen Kumpel Pocher informierte er deshalb bewusst nicht: «Ich wusste, wenn du noch dazu kommst, wird es noch voller.»
Für die schaulustigen Menschen auf der Strasse wurde der Crash schnell zur Nebensache – darüber zeigt sich der Sänger nun fassungslos. «Dann kommen Leute: ‹Pietro, mach mal Selfie.› Leute, der hat einen Unfall!» Zu diesem Verhalten findet er deutliche Worte: «Ich finde das empathielos und respektlos.»

Bereits vor wenigen Tagen erklärte der 34-Jährige, wie belastend es in solchen Momenten sein kann, prominent zu sein. «Gefühlt Hunderte von Menschen» hätten sich um ihn geschart und nach Fotos gefragt. «Asozialer geht's nicht. Aber auch das ist leider Teil meines Lebens», meinte Pietro Lombardi auf Instagram.
Pietro Lombardi ist dankbar für «Schutzengel»
Trotz dieser unschönen Erkenntnis richtet der Dreifach-Papa den Blick nach vorne und will sich auf das Wesentliche konzentrieren. Beschäftigen wird ihn der Unfall aber noch eine Weile.

Erst Stunden später habe er realisiert, was alles hätte passieren können. «Wenn man nach Hause kommt, fangen die Gedanken an, verrückt zu spielen. Du hast Kinder, du hast Familie. Was wäre, wenn ... Das sind Gedanken, die machen einen fertig.»
Umso erleichterter zeigte sich der Sänger seinen Fans, dass bei dem Unfall offenbar niemand einen grösseren Schaden davongetragen hatte. «Ich bin einfach nur dankbar, dass der Schutzengel auf unserer Seite war», so der 34-Jährige. «Dass keinem etwas Schlimmeres passiert ist. Klar, der Schock sitzt tief, aber das wird vergehen, aber wir sind soweit gesund.»
















