Elliot Page: Nach Kino-Hit «Die Odyssee» keine neuen Rollen
Trotz einer Rolle in einem der erfolgreichsten Filme des Jahres, «Die Odyssee», hat Schauspieler Elliot Page noch kein nächstes Projekt in Aussicht.

Im Podcast «On Film... With Kevin McCarthy» ging der Moderator McCarthy davon aus, dass Page nach dem Film unzählige Rollenangebote bekommen hatte. Aber Page entgegnete witzelnd: «Nein, Kevin, habe ich nicht. Also – wenn mich jemand anrufen möchte ...»
Der Schauspieler sagte ironisch und schmunzelnd: «Ich weiss, ich erfahre gerade Gegenwind – weil ich Kanadier bin. Ich weiss nicht, worum es da geht ...» Er würde gern gute Arbeit machen, so Page. «Es ist schwierig für mich, gerade gecastet zu werden.» Der kanadische Schauspieler hatte im Dezember 2020 sein Coming-out als Transgender bekanntgegeben.
McCarthy und Page unterhielten sich über seine vergangenen Rollen. Vor der «Odyssee» spielte Page 2010 mit «Inception» in einem weiteren Film von Regisseur Christopher Nolan mit – damals noch in der weiblichen Rolle der Ariadne. «Ich hatte so eine grossartige Zeit in diesem Film. Ich hatte so eine grossartige Zeit mit Chris, aber ich habe mich persönlich sehr unwohl gefühlt», sagte der Oscar-nominierte Schauspieler.
Jetzt, da das nicht mehr so sei, könne er «vielleicht meine beste Leistung abrufen». Die Arbeit in der «Odyssee» nennt er «kathartisch», der Drehschluss sei für ihn ein Moment gewesen, in dem sich ein Kreis geschlossen habe.
Page spielte in der «Odyssee» den jungen griechischen Soldaten Sinon, der einen entscheidenden Anteil an der List mit dem Tojanischen Pferd hat. Eine Oscar-Nominierung erhielt Page 2008 für die Rolle im Film «Juno».














