Bei «Inas Nacht» spricht Jan Ullrich über Doping und Absturz
Bei «Inas Nacht» spricht der ehemalige Radprofi Jan Ullrich über Doping, seinen Absturz und die schwersten Jahre nach seiner Karriere.

Jan Ullrich zeigte sich bei «Inas Nacht» offen wie selten zuvor. Der ehemalige Radprofi sprach über seine Karriere, Doping und private Krisen.
Gastgeberin Ina Müller (61) empfing den einzigen deutschen Gewinner der Tour de France mit grossem Respekt. Laut der «Joyn» blickte Ullrich auf die Höhepunkte und Tiefpunkte seines Lebens zurück.
Der 52-Jährige sprach dabei auch über den Dopingskandal, der seine Karriere überschattete. Ullrich erklärte in der Sendung, dass ihn das Doping nach eigenen Angaben zehn Jahre seines Lebens gekostet habe.
Jan Ullrich über Doping und die Folgen
Er erklärte bei «Inas Nacht», dass Doping damals im Profiradsport weit verbreitet gewesen sei. Er habe sich an ein System angepasst, in dem viele Athleten ähnliche Wege gegangen seien.
Der «TZ» zufolge erklärte Ullrich, dass er damals den gesamten Radsport hätte auffliegen lassen können. Er habe sich jedoch dagegen entschieden, weil er seinen Sport geliebt und niemanden belasten wollte.
Kurz vor der Tour de France 2006 wurde Ullrich wegen seiner Verwicklung in die Dopingaffäre «Operación Puerto» ausgeschlossen. Anfang 2007 beendete er seine Profikarriere endgültig.
Jan Ullrich spricht bei «Inas Nacht» über Absturz nach Karriereende
Bei «Inas Nacht» sprach Ullrich auch über die schwierige Zeit nach seinem Karriereende. Er berichtete von Alkohol, Drogen, privaten Problemen und verschiedenen Eskapaden.
Laut der «Joyn» bezeichnete Ullrich diese Phase als besonders harte Zeit. Er sagte, sein Leben habe zwischen «Hölle und Himmel» gelegen.
Heute habe Ullrich nach eigenen Angaben wieder ein glückliches Leben gefunden. Er distanziert sich von Alkohol und Drogen und engagiert sich erneut im Radsport.
Jan Ullrich enthüllt schmerzhafte Rituale aus seiner Radkarriere
Neben dem Dopingskandal sprach Ullrich auch über die körperlichen Belastungen seiner Karriere. Dazu gehörten schwere Stürze und der Umgang mit Verletzungen.
Ullrich erzählte bei «Inas Nacht» von einer früher angewendeten Methode zur Reinigung von Wunden, wie die «Tag24» berichtet. Dabei seien Verletzungen mit einer Bürste behandelt worden, um Schmutz aus den offenen Stellen zu entfernen.

Ullrich erklärte, diese Technik habe er noch während seiner Ausbildung an einer Sportschule gelernt. Heute blickt der frühere Radstar auf eine bewegte Vergangenheit zurück und spricht offen über seine schwierigsten Jahre.
















