Mehr als 12'000 Patientinnen und Patienten haben 2020 Unterstützung bei den UPD Bern gesucht, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.
UPD Bern
Der Zentralbau der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD). - Keystone

Die ambulanten Leistungen stiegen in den UPD um 13 Prozent. Im tagesklinischen Bereich gab es pandemiebedingt einen deutlichen Rückgang der Nachfrage von fast 20 Prozent.

Im stationären Bereich verzeichneten die UPD eine starke Zunahme von über zehn Prozent bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dazu kommen eine leichte Zunahme bei der Alterspsychiatrie und ein Rückgang der Pflegetage von fast sieben Prozent bei der Erwachsenenpsychiatrie.

Die Covid-Krise wirkte sich auf die Jahresrechnung aus. Erträge fielen weg, und die Kosten konnten nicht im gleichen Mass reduziert werden. Daraus resultierte ein Verlust von 308'000 Franken.

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