Rotgrün spannt für Berner Wahlen in allen Kreisen zusammen

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Für die Grossratswahlen von Ende März kommt es im links-grünen Lager zum traditionellen Schulterschluss in Form von Listenverbindungen. Wechselnde Allianzen finden sich in der Mitte und im bürgerlichen Lager.

Wer die Sitze im Grossratssaal künftig besetzt, entscheiden die Wahlberechtigten Ende März. (Archivbild)
Wer die Sitze im Grossratssaal künftig besetzt, entscheiden die Wahlberechtigten Ende März. (Archivbild) - KEYSTONE/LUKAS LEHMANN

SP, Grüne und ihre Jungparteien gehen für die bernischen Grossratswahlen im kommenden März in allen Wahlkreisen eine Listenverbindung ein, wie aus den auf der Internetseite des Kantons am Dienstag aufgeschalteten Listenverbindungen zu sehen ist.

Im Seeland schliesst die Verbindung auch den französischsprachigen Parti Socialiste Romand mit ein. Die Gruppierung Tier im Fokus, die sich insbesondere für Tierrechte stark macht, ist in den Wahlkreisen Emmental, Mittelland Nord, Bern und Mittelland Süd mit von der Partie.

In der Stadt Bern spannen SP, Grüne Freie Liste, Grünes Bündnis, die Junge Alternative JA!, die Alternative Linke, Tier im Fokus und die paneuropäische Gruppierung Volt zusammen.

Die SVP ist in den letzten Jahren auch tendenziell mit wenigen Partnern unterwegs. Listenverbindungen gibt es traditionell mit der EDU. Das ist auch für die kommenden Wahlen in einer Mehrzahl der neun Wahlkreise der Fall. Andernorts verbinden sich die christlichen Kräfte EDU und EVP mit weiteren Partnern wie der GLP, der Mitte oder dem Freisinn.

In den Wahlkreisen Berner Jura und Mittelland Süd verbinden SVP und FDP ihr Listen. Auch mit der Gruppierung Aufrecht geht die SVP vereinzelt Listenverbindungen ein. Ohne Partner steigt die SVP im Wahlkreis Thun ins Rennen. Die FDP tut dies im Wahlkreis Oberland.

In der Mitte finden sich oft GLP, Mitte und EVP zu Listenverbindungen zusammen, da und dort angereichert durch die FDP oder die Piratenpartei.

Auch kleine oder bislang wenig bekannte Gruppierungen nehmen jeweils an den Wahlen teil. Im Kreis Mittelland Süd gehen die Liste Jonas Lauwiner und Aufrecht eine Verbindung ein.

Viele Parteien treten mit getrennten Frauen- und Männerlisten an. Auch regional gegliederte Listen sind oft anzutreffen, ebenso Listen von Jungparteien.

Auf den 160 Listen kandidieren 2261 Personen, 907 Frauen und 1354 Männer. Die Gesamterneuerungswahlen für den bernischen Grossen Rat, den Regierungsrat und den bernjurassischen Rat finden am 29. März 2026 statt.

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Kommentare

User #4692 (nicht angemeldet)

Ist schon sehr eigenartig wie mit der Stadt Bern umgegangen wird. Mit der Bezeichnung barbarisch ist wohl nicht übertrieben!!!!

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