US-Regierung zahlt gut 81 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurück
Die US-Regierung hat seit Ende Oktober 2025 rund 81 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt. Diese hatte die Regierung rechtswidrig erhoben.

Das Wichtigste in Kürze
- 2025 führte Donald Trump als US-Präsident happige Importzölle ein.
- Der Supreme-Court pfiff die US-Regierung im Februar 2026 dann zurück.
- Seit Oktober 2025 hat die USA nun 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.
Nach dem wegweisenden Urteil des Supreme-Courts hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump Milliarden an Zöllen wieder zurückgezahlt.
Insgesamt wurden von Oktober 2025 bis Ende Juni rund 81,3 Milliarden US-Dollar (knapp 65,6 Milliarden Franken) erstattet. Das geht aus Daten des Finanzministeriums hervor.
Im Vergleichszeitraum des vorigen Jahres lag die Summe noch bei knapp 5,3 Milliarden Dollar.
Supreme-Court pfiff Trumps Zölle zurück
Nach Angaben der Haushaltsbehörde des US-Kongresses (CBO) wurden allein in den Monaten Mai und Juni rund 70 Milliarden Dollar erstattet. Dies, nachdem das Oberste Gericht der USA Mitte Februar Zölle auf Basis eines Notstandsgesetzes für rechtswidrig erklärt hatte.
Der Supreme-Court befand, dass US-Präsident Trump seine Befugnisse überschritten hatte, als er umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner verhängte.
Zugleich steigerte die US-Regierung im laufenden Fiskaljahr ihre Zolleinnahmen deutlich. In den ersten neun Monaten (Oktober bis Juni) nahm sie rund 163 Milliarden US-Dollar netto am Zöllen ein. Das sind 55 Milliarden Dollar mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Die Steigerung entspricht einem Plus von etwa 51 Prozent.
















