Trotz Corona-Pandemie blickt die Schweizer Werbebranche zuversichtlich auf das Jahr 2022. Sie setzt den Fokus vermehrt auf digitale Werbung.
Ein Screen mit Werbung.
Die Werbebranche rechnet mit einem erfolgreichen Jahr 2022. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Werbebranche geht von einem guten Jahr aus.
  • Der Grossteil der werbetreibenden Unternehmen rechnet mit höheren Umsätzen.
  • Die geht aus der Umfrage «Branchenindikator 2022» hervor.

Die Schweizer Werbebranche erwartet ein gutes Jahr. Trotz anhaltender Unsicherheiten rund um die Coronapandemie dürften die Umsätze steigen, wie die Umfrage «Branchenindikator 2022» zeigt.

Von den 145 befragten Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen führender Werbeauftraggeber erwarten 62 Prozent, dass die Umsätze in diesem Jahr anziehen werden. 31 Prozent gehen von gleichbleibenden Umsätzen aus.

Das teilten der Verband der Werbeagenturen Leading Swiss Agencies (LSA) und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA-ASA) am Mittwoch mit.

Erwartung einer steigenden Profitabilität

Zudem rechnen viele werbetreibende Unternehmen mit steigender Profitabilität: Davon gehen rund 45 Prozent der Befragten aus, während nur 10 Prozent einen Rückgang erwarten. Für die Werbebranche seien dies gute Aussichten, schreiben die beiden Verbände weiter.

Tabak
Werbung für Tabak wird auf Plakatwänden ab 2022 verboten. - Keystone

Ein Grossteil der Werbegelder – laut Umfrage 38 Prozent – dürfte in die Offline-Medien fliessen. Auf den weiteren Plätzen folgen Werbekanäle wie Digital Advertising, Internetseiten, Event Marketing oder Social Marketing.

Über alle Werbekanäle hinweg teile sich das Budget der Befragten etwa je hälftig auf digital und offline auf. Im 2022 werde vermehrt in digitale Werbung investiert, heisst es. Gleichwohl blieben TV- und Print-Werbung wichtig.

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