Der Zuger Ständerat Peter Hegglin (60) ist schwer an Corona erkrankt. Zuvor habe er die Krankheit klar unterschätzt.
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Peter Hegglin blickt in die Kamera. - Nau
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Das Wichtigste in Kürze

  • Peter Hegglin erkrankte im Juni am Coronavirus.
  • Sein Zustand verschlechterte sich schnell und er musste auf die Intensivstation.
  • Nach seiner Genesung gibt der Ständerat zu, dass er das Virus unterschätzt hat.

Laut «20 Minuten» erkrankte Peter Hegglin im Juni am Coronavirus. Der Ständerat lag sechs Tage auf der Intensivstation. Nach seiner Genesung gibt er zu, dass er das Virus unterschätzt hat.

Noch im Frühling wollte er als Massnahme gegen Covid-19 die Bevölkerung zu einem gesunden Lebensstil bewegen. Den 60-Jährigen störten die riesigen Koste, die durch die Pandemie entstanden.

Nach seiner Erkrankung sieht Hegglin die Dinge etwas anders. Er beschreibt gegenüber «20 Minuten» eindrücklich, wie sich sein Zustand verschlechterte. Obschon der Mitte-Politiker keine Vorerkrankungen hat und sich fit hält, wurde sein Zustand immer schlechter.

Peter Hegglin lobt Gesundheits-Personal

Erst mithilfe von Kortison, Sauerstoffzufuhr und Remdesivir verbesserte sich sein Zustand. Auch die Arbeit des Gesundheits-Personals rühmt der Zuger.

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Peter Hegglin im Bundeshaus in Bern. - keystone

Mittlerweile ist er wieder fit. Jedoch hat die Krankheit Spuren hinterlassen. Deshalb versucht der Politiker den Stress im Alltag gering zu halten.

Zum Zeitpunkt der Infektion war der Zuger Ständerat nicht geimpft. Ob er sich doch noch für die Impfung anmeldet, weiss Peter Hegglin noch nicht.

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