Die Schweizer Regierung beobachtet die Diskussionen rund um die Lufthansa-Rettung. Es sei Sache des Finanzministeriums, bei Bedarf Vorschläge zu unterbreiten.
Lufthansa
Flugzeuge der Airline Lufthansa am Flughafen Berlin. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Regierung beobachtet die Diskussionen rund um die Lufthansa-Rettung.
  • Das Parlament hatte milliardenschwere Hilfen für die Swiss und Edelweiss genehmigt.
  • Ohne die deutsche Staatshilfe für die Muttergesellschaft fliesst das Geld nicht.

Die Schweizer Regierung verfolgt die Entwicklung rund um das geplante Rettungspaket für die Deutsche Lufthansa eng. «Es hat heute aber keine materielle Diskussion zu einer Unterstützung (der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss) gegeben», sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch nach der Kabinettssitzung.

Es sei jetzt Sache des Finanzministeriums, das Thema weiter zu verfolgen und bei Bedarf der Regierung Vorschläge zu unterbreiten.

Das Schweizer Parlament hatte bereits im Mai milliardenschwere Liquiditätshilfen für die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss genehmigt.

Doch ohne die deutsche Staatshilfe für die Muttergesellschaft fliesst das Geld nicht. Auf der Lufthansa-Hauptversammlung am Donnerstag stimmen die Aktionäre über ein neun Milliarden Euro schweres Rettungspaket des Staates ab. Grossaktionär Heinz Hermann Thiele hatte den Plan kritisiert und könnte ihn mit seinem 15,5-prozentigen Anteil mit einer Ablehnung zu Fall bringen.

Mehr zum Thema:

Edelweiss Parlament Euro Regierung Lufthansa