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Waadtländer Regierung lenkt im Streit mit Staatspersonal ein

Keystone-SDA
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Lausanne,

Die Waadtländer Regierung macht im Budget-Streit zwei Zugeständnisse gegenüber dem Staatspersonal. Sie zieht sowohl den sogenannten Krisenbeitrag – 0,7 Prozent auf die Löhne – als auch die Abschaffung der Entlastungslektionen für Lehrpersonen am Karriereende zurück.

Waadtländer Staatsangestellte gingen in den vergangenen Wochen wiederholt auf die Strasse, um gegen die Sparpläne der Regierung zu protestieren. (Archivbild)
Waadtländer Staatsangestellte gingen in den vergangenen Wochen wiederholt auf die Strasse, um gegen die Sparpläne der Regierung zu protestieren. (Archivbild) - KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Die Regierung habe dies an einer ausserordentlichen Sitzung entschieden, teilte der Staatsrat am Freitag mit. Sie schlage einen neuen Weg vor, um den sozialen Zusammenhalt wiederherzustellen und das zukünftige finanzielle Gleichgewicht des Kantons zu sichern.

Der Staatsrat erwartet nun, dass die Staatsangestellten ihren Streik beenden. «Angesichts der getroffenen Massnahmen ist der Staatsrat der Ansicht, dass die Voraussetzungen für die Rechtmässigkeit des Streiks nicht mehr erfüllt sind», schreibt der Staatsrat im Communiqué weiter. Die Regierung kündigte zudem an, mit den Gewerkschaften verhandeln zu wollen.

Die Regierung hatte Ende September ihr Budget für 2026 vorgelegt, das ein Defizit von 331 Millionen Franken und Sparmassnahmen in der Höhe von 305 Millionen Franken vorsieht.

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Kommentare

User #3180 (nicht angemeldet)

Fürs Streiken und Wenigtun auch noch belohnt werden. Das geht auch nur bei Staatsangestellten

User #366 (nicht angemeldet)

Uii, das ging aber schnell.

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