Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) unterstützt auf Wunsch des Bundes ab sofort das Personal in Impfzentren, Spitälern, Alters- und Pflegeheimen. Eingesetzt werden Freiwillige mit medizinischen Kompetenzen.
Ab sofort im Einsatz gegen die Corona-Pandemie: das Schweizerische Rote Kreuz SRK. (Symbolbild)
Ab sofort im Einsatz gegen die Corona-Pandemie: das Schweizerische Rote Kreuz SRK. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Schweizerische Rote Kreuz unterstützt ab sofort das medizinische Personal hierzulande.
  • Der Bund hatte beim SRK um Hilfe angefragt.
  • Freiwillige mit medizinischen Kompetenzen helfen in Impfzentren, Spitälern und Heimen aus.

Die Rotkreuz-Rettungsorganisationen und die Rotkreuz-Kantonalverbände verfügten über geschulte Freiwillige mit den gefragten Kompetenzen, heisst es in einer Mitteilung des SRK vom Mittwoch.

Die kantonalen Behörden koordinieren demnach die Einsätze. Auch Angehörige des Rotkreuzdiensts (RKD) sind im Einsatz.

Kantone am Anschlag

Die aktuelle Corona-Welle fordere das Gesundheitspersonal stark. In vielen Kantonen seien die medizinischen Einrichtungen in einer schwierigen Situation und brauchten Unterstützung, heisst es in der Mitteilung. Das SRK sei deshalb vom Bund angefragt worden, ob es mit Freiwilligen das Gesundheitssystem unterstützen könnte.

Das SRK ist nach eigenen Angaben eine von insgesamt 192 nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Im Vergleich zu anderen humanitären Hilfsorganisationen besitzen nationale Gesellschaften einen besonderen Status gemäss den Genfer Konventionen: Sie arbeiten weltweit partnerschaftlich mit ihren jeweiligen staatlichen Behörden zusammen.

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