Die SBB bestellen 60 neue Doppelstockzüge beim Zughersteller Radler. Mit der neuen Flotte soll das Behindertengleichstellungsgesetz erfüllt werden.
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Ein Zug der SBB. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die SBB bestellen 60 neue IR-Dosto-Züge bei Stadler Rail.
  • Rund 1,3 Milliarden bezahlen die SBB für die Doppelstockzüge.
  • Mit der neuen Flotte soll das Behindertengleichstellungsgesetz eingehalten werden.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben beim Zughersteller Stadler 60 Interregio-Doppelstockzüge (IR-Dosto) in Auftrag gegeben. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,3 Milliarden Franken. Das teilten die SBB und Stadler am Mittwoch mit.

Mit 41 der Fahrzeuge soll ein Teil der alten Flotte ersetzt werden. Die neuen Züge werden die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllen. Das Gesetz verlangt gemäss Mitteilung bis Ende 2023 hindernisfreie Einstiege in die Züge für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

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Die SBB haben bei Stadler 60 Züge bestellt. Damit sollen zum Teil die Vorgaben aus dem Behindertengleistellungsgesetz umgesetzt werden. - Keystone

Die restlichen 19 der Fahrzeuge sollen eingesetzt werden, um im Regionalverkehr in den Regionen Zürich und Westschweiz Kapazitätsengpässe zu beheben. Zudem soll das Angebot erweitert und mehr Komfort geschafft werden. Die ersten Züge sollen ab Fahrplan 2024 eingesetzt werden.

Die SBB haben heute 93 Interregio- respektive Regio-Express-Dosto-Fahrzeuge im Einsatz.

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