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Crans-Montana stellt 1 Million Franken Soforthilfe bereit

Redaktion
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Crans-Montana,

Die Gemeinde will schnelle Hilfe leisten – rund 100 Franken pro Kopf. Das Geld fliesst in eine Stiftung, die Betroffene unbürokratisch unterstützen soll.

Crans
Der Gemeinderat von Crans-Montana hat eingestanden, dass es bei den Brandschutz-Kontrollen in der Bar «Le Constellation» Lücken gibt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Crans-Montana spendet 1 Million Franken für die Brandopfer vom 1. Januar.
  • Das Geld geht an eine neue Stiftung für schnelle und koordinierte Hilfe.
  • Die Spende ersetzt keine Schadenersatzansprüche, betont die Gemeinde.

Der Gemeinderat von Crans-Montana hat an seiner Sitzung vom 3. Februar 2026 entschieden, eine Million Franken zugunsten der Opfer der Brandkatastrophe vom 1. Januar bereitzustellen. Der Betrag wird an eine im Aufbau befindliche Stiftung überwiesen, die den Betroffenen rasch und unbürokratisch helfen soll.

Umgerechnet entspricht die Gemeindespende rund 100 Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Zusammen mit der geplanten Beteiligung des Kantons Wallis liegt die Unterstützung pro Kopf bei rund 130 Franken.

Gemeindepräsident Nicolas Féraud erklärt: «Wir sind überzeugt, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung von Crans-Montana bereit ist, mit 100 Franken pro Kopf Solidarität zu zeigen. Wir wissen, dass Geld keine Wunden heilt – aber wir hoffen, den betroffenen Familien helfen und die Anteilnahme unserer Gemeinschaft zeigen zu können.»

Stiftung soll Hilfe bündeln und schnell verfügbar machen

Die Millionenspende fliesst an die Stiftung, welche der Kanton Wallis am 26. Januar angekündigt hatte. Diese soll öffentliche und private Beiträge bündeln. Bereits jetzt sind verschiedene Spendenaktionen im Gang. Die Gemeinde empfiehlt, diese möglichst zentral über die Stiftung abzuwickeln, um eine koordinierte Hilfe zu ermöglichen.

«Deshalb unterstützt die Gemeinde Crans-Montana ausdrücklich diese Stiftung“, so Féraud weiter.

Der Betrag steht in keinem Zusammenhang mit möglichen künftigen Schadenersatzzahlungen. Die Gemeinde betont, dass sie mit den Behörden kooperiert und bereit ist, ihre Verantwortung zu übernehmen.

Bis zur Gründung der Stiftung hat der Kanton Wallis ein Spendenkonto eröffnet:

IBAN: CH34 0076 5001 0603 4260 3.

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Kommentare

User #5471 (nicht angemeldet)

Der Hauptschuldige ist der gesamte Gemeinderat. Hätten diese ihren Job gemacht, hätte es nie gebrannt. Einfache Rechnung auch für RTL II Zuschauer

User #1079 (nicht angemeldet)

Haben die überhaupt Kohle eher nicht

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