Noch 23 Brandverletzte von Crans-Montana VS in Schweizer Spitälern
Einen Monat nach dem verheerenden Brand von Crans-Montana VS werden in der Schweiz noch 23 Verletzte in Spitälern behandelt. Weitere Betroffene befinden sich in Rehabilitationskliniken. 41 Opfer werden weiterhin im Ausland medizinisch versorgt, darunter 19 Schweizer Staatsangehörige.

Wie mehrere Schweizer Spitäler am Montag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mitteilten, sind sie weiterhin mit Verletzten des Brandes im Barlokal «Le Constellation» vom 1. Januar beschäftigt. Die aktualisierte Bilanz beläuft sich auf 41 Tote, darunter 23 Schweizer, sowie auf 115 Verletzte.
Seit rund zwei Wochen wurden mehrere Patientinnen und Patienten aus Akutspitälern in Rehabilitationskliniken verlegt, unter anderem in Einrichtungen der Suva in Bellikon AG und in Sitten.
Am Chuv in Lausanne werden weiterhin neun Personen behandelt. In den Hug in Genf befinden sich keine Betroffenen mehr. Der Spitalverbund Unterwallis macht keine Angaben mehr zur Zahl der Verletzten. Nach Angaben des nationalen Katastrophenmedizin-Netzwerks Katamed sind in Sitten noch vier Personen hospitalisiert.
In der Deutschschweiz betreut das Universitätsspital Zürich weiterhin fünf Patienten, deren Zustand als kritisch bezeichnet wird. Am Kinderspital Zürich werden fünf Kinder behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Zwei Walliser Schwestern, die in St. Gallen hospitalisiert waren, wurden in Rehabilitationskliniken in der Romandie verlegt.
Im Ausland werden weiterhin 41 Opfer medizinisch betreut: in Deutschland (7), Belgien (5), Frankreich (17) und Italien (12). Darunter befinden sich 19 Schweizer, vier mehr als beim letzten Zählstand vom 19. Januar, wie Katamed mitteilte.










