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Grundstück für Luzerner Kantonsgericht kostet 18 Millionen Franken

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Das Kantonsgericht Luzern soll künftig auf dem Grundstück der Ausgleichskasse im Würzenbachquartier seinen Standort haben. Der Regierungsrat beabsichtigt, das Areal für den für eine Gerichtsnutzung eher hohen Preis von 18,4 Millionen Franken zu kaufen.

Jahrelang wurde für das Kantonsgericht Luzern ein neuer Standort gesucht. Nun ist der Kanton so weit, dass er ein Grundstück kaufen kann. (Archivaufnahme)
Jahrelang wurde für das Kantonsgericht Luzern ein neuer Standort gesucht. Nun ist der Kanton so weit, dass er ein Grundstück kaufen kann. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Der Hauptsitz des Kantonsgerichts befindet sich am Hirschengraben im Zentrum von Luzern und soll an die Würzenbachstrasse 8 beim Verkehrshaus verlegt werden. Den entsprechenden Grundsatzentscheid hatte der Kantonsrat im Juni 2024 gefällt.

Eigentümerin des fast 3000 Quadratmeter grossen Grundstücks ist die Ausgleichskasse Luzern. Weil sie auf das Eichhof-Areal zieht, benötigt sie es ab Sommer 2026 nicht mehr und will es verkaufen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

Der Regierungsrat und der Verwaltungsrat des Sozialversicherungszentrums WAS, zu dem die Ausgleichskasse gehört, einigten sich auf einen Preis von 18,4 Millionen Franken. Der Preis sei mit Hilfe von externen Schätzungen und eines Bieterverfahrens ermittelt worden, teilte die Staatskanzlei mit.

Aus Immobiliensicht sei dieser Kaufpreis für eine Gerichtsnutzung hoch, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft an den Kantonsrat. Für eine Wohnliegenschaft wäre er marktkonform.

Zu den 18,4 Millionen kommen Kaufnebenkosten von 100'000 Franken. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat somit einen Sonderkredit von 18,5 Millionen Franken.

Nach dem Erwerb des Grundstücks wird bis 2030 ein Bauprojekt ausgearbeitet. Eine Aufstockung des Gebäudes, die Einrichtung von Gerichtssälen im Parterre sowie eine Innen- und Aussensanierung werde derzeit als aussichtsreichste Lösung beurteilt, hiess es in der Botschaft.

Die Kosten für diese Lösung werden auf rund 27 Millionen Franken geschätzt. Ein Neubau wäre fast 10 Millionen Franken teurer, es könnten aber mehr Reserveflächen realisiert werden.

Der Kantonsrat wird das Grundstückkauf im März behandeln. Die Volksabstimmung ist für den 14. Juni geplant.

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