Verlegung einzelner Patienten in die Schweiz ist bald möglich
Einige nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana im Ausland stationäre Patienten befinden sich weiterhin in kritischem Zustand. Bei anderen wird in den kommenden Tagen eine Verlegung in die Schweiz möglich sein, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Dienstag mitteilte.

Aktuell seien 19 Schweizer und sechs verletzte Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz in spezialisierten Klinken in Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien. Die Schweiz konnte diese Patienten dank des Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union (UCPM) für Notfälle verlegen.
Die zuständigen ausländischen Fachzentren seien bereit, Patienten so lange wie nötig zu behandeln, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Dadurch sei es möglich, die Rückführung in die Schweiz zu einem therapeutisch angemessenen Zeitpunkt zu planen. So sei auch eine bestmögliche Nachsorge gewährleistet.
Schweizer Kontaktteams haben laut Medienmitteilung seit dem 21. Januar und bis zum vergangenen Samstag alle diese Patientinnen und Patienten vor Ort besucht. Vor-Ort-Interviews mit Fachärzten und Angehörigen bildeten eine wichtige Grundlage für die Vorbereitung und Koordination der weiteren Behandlung. Die Schweizer Kontaktteams trafen sich auch mit den Angehörigen der Verletzten, um deren Bedürfnisse zu berücksichtigen und Hilfe zu leisten.
Die Schweizer Kontaktteams zeigten sich mit dem Austausch mit den lokalen Pflegeteams sehr zufrieden. Sie würdigten die erheblichen Anstrengungen in den ausländischen Klinken, um Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten, sowie das starke Engagement für eine enge Zusammenarbeit mit der Schweiz.










