Tierschützer üben nach Schimpansen-Geburt in Gossauer Zoo Kritik

Die Tierschutzorganisation Peta hat die Haltung von Schimpansen in Zoos kritisiert. Anlass dazu war die Geburt eines Schimpansenbabys im Walter Zoo in Gossau SG. In einer Mitteilung fordert Peta den Zoo auf, die Zucht von Menschenaffen zu beenden.

Im Walter Zoo in Gossau SG ist am 13. Januar 2025 ein Schimpansen-Baby zur Welt gekommen. (Symbolbild)
Im Walter Zoo in Gossau SG ist am 13. Januar 2025 ein Schimpansen-Baby zur Welt gekommen. (Symbolbild) - KEYSTONE/PATRICK STRAUB

Mitte Januar kam im Walter Zoo ein westafrikanischer Schimpanse zur Welt. Dies teilte der Zoo in einem Communiqué mit. Darauf reagierte die Tierschutzorganisation am Dienstag mit Kritik.

Peta vergleicht die Gefangenhaltung von Menschenaffen in Zoos allgemein mit einer lebenslangen Inhaftierung eines Menschen. Bei den Tieren komme es dadurch immer wieder zu plötzlichen Todesfällen, Verhaltensstörungen und anderen Krankheiten.

Laut dem Walter Zoo sind westafrikanische Schimpansen akut vom Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von nur noch 18’000 bis 65’000 Individuen in der Natur aus. Die Geburt des Schimpansen in Gossau zeige daher auch die Wichtigkeit von Zoos für den Erhalt bedrohter Arten.

Die Tierschutzorganisation spricht ihrerseits davon, dass das Schimpansenbaby als Publikumsmagnet missbraucht werde.

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Kommentare

Partnun123

man sollte auch die Zukunft von Pata beenden

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Ich kritisiere Peta für ihre heuchlerische Art

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