Studie: Darmkrebs bei unter 50-Jährigen in der Schweiz nimmt zu
Immer mehr junge Schweizerinnen und Schweizer haben Darmkrebs. Seit 1980 ist das Risiko einer Neuerkrankungen bei den unter 50-Jährigen im Schnitt um rund ein halbes Prozent pro Jahr gestiegen, wie eine neue Studie zeigt.

Die Universität Genf spricht in einer Mitteilung vom Dienstag von einer «alarmierenden» Entwicklung. Die in der Fachzeitschrift «European Journal of Cancer» publizierte Untersuchung ist nach Angaben der Universität die erste Studie zu diesem Phänomen in der Schweiz.
Die Forschenden der Universität und der Universitätsspitäler in Genf analyiserten für die Studie fast 100'000 Fälle aus den Jahren 1980 bis 2021. Zuletzt erkrankten schweizweit rund 7 pro 100'000 unter 50-Jährigen pro Jahr an Darmkrebs.
Die Zunahme bei den Jüngeren stehe im Gegensatz zur Entwicklung bei den über 50-Jährigen, bei denen das Risiko einer Erkrankung an Darmkrebs dank Früherkennungsprogrammen zurückgegangen sei.
Mögliche Gründe für die Zunahme sind Änderungen in Ernährung und Bewegung.














