UN Women: Mehr als 38.000 Frauen im Gazastreifen getötet

Keystone-SDA
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Genève,

Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach einer Analyse der UN-Organisation für Frauen (UN Women) seit Oktober 2023 und bis Ende 2025 mehr als 38.000 Frauen und Mädchen umgekommen. Damit sind gut die Hälfte aller Opfer Frauen und Mädchen gewesen.

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Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach einer Analyse der UN-Organisation für Frauen (UN Women) seit Oktober 2023 und bis Ende 2025 mehr als 38.000 Frauen und Mädchen umgekommen. (Symbolbild) - keystone

Die palästinensischen Gesundheitsbehörden geben die geschätzte Gesamtzahl der Todesopfer bis Ende 2025 mit gut 71.000 an. Mitte April lag die Zahl bei mehr als 72.000, weil Israel trotz der Waffenruhe seit Oktober 2025 weiterhin vereinzelt Angriffe durchführt.

UN-Organisationen schätzen, dass die wahren Toten-Zahlen noch deutlich höher liegen, weil bis heute noch viele Leichen unter Trümmern verborgen sind und die Dokumentation sämtlicher Todesfälle und Verletzungen wegen der verheerenden Zerstörungen im Gazastreifen schwierig ist.

11.000 Frauen und Mädchen hätten mit Verletzungen überlebt, die lebenslange Behinderungen bedeuteten, berichtet die Organisation weiter. Bis heute seien Frauen und Mädchen vom Kriegsgeschehen besonders betroffen. Viele hätten keinen Zugang zu Hygieneartikeln wie Monatsbinden. Manche vertriebene Frauen hätten in Zelten oder im Freien entbinden müssen, weil kein Transport in Krankenhäuser zur Verfügung stand, berichtet die Direktorin des UN Women-Büros in Genf, Sofia Calltorp.

Mit dem Krieg will Israel die im Gazastreifen beheimatete Terrororganisation Hamas vernichten. Sie hat zusammen mit anderen Terroristen am 7. Oktober 2023 Anschlägen in Israel verübt, bei denen mehr als 1.200 Menschen umgebracht und Dutzende Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden.

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Kommentare

User #1264 (nicht angemeldet)

Da ist auch die Hamas mitverantwortlich! Es ist belegt, dass sie Hilfsgüter und Nahrung für sich beansprucht und nicht an das Volk weiter gegeben haben.

User #5017 (nicht angemeldet)

Wer setzt sich eigentlich noch für Männer ein? Gleichberechtigung ist ja ok. Das schlägt aber definitiv schon in die andere Richtung

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