Deutscher Zoll fängt in Konstanz Elektroschrott aus der Schweiz ab

Der deutsche Zoll hat beim Grenzübergang Konstanz-Autobahn in der Nähe von Kreuzlingen TG Anfang April über eine Tonne Elektroschrott abgefangen. Dessen Einfuhr nach Deutschland war gemäss der Behörde illegal, weil Bewilligungen fehlten. Der Schrott wurde zurück in die Schweiz gebracht.

Deutsche Zöllnerinnen und Zöllner untersagten die Einfuhr von über einer Tonne Elektroschrott aus der Schweiz nach Deutschland. (Symbolbild)
Deutsche Zöllnerinnen und Zöllner untersagten die Einfuhr von über einer Tonne Elektroschrott aus der Schweiz nach Deutschland. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/SOEREN STACHE

Zöllnerinnen und Zöllner kontrollierten am 8. April zwei Sendungen mit 660 und 425 Kilogramm Elektroschrott, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Der Elektroschrott mit einem Wert von über 400'000 Euro sei als sortenreiner Abfall deklariert gewesen und sollte an ein bayerisches Recyclingunternehmen geliefert werden.

Wie die Beamten feststellten bestanden die Abfälle aus Elektronik, die fest mit Kunststoffteilen verbunden war. Die zuständige und hinzugezogene Überwachungsbehörde bestätigte gemäss Communiqué, dass «für die Einfuhr eine abfallrechtliche Notifizierung zwingend erforderlich» gewesen wäre.

Weil das Unternehmen die notwendigen Dokumente nicht vorlegen konnte, handle es sich um eine illegale Abfallverbringung.

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