Coronavirus

    Erste Corona-Wunderpille: Durchbruch steht kurz bevor

    Laura Del Favero
    Laura Del Favero

    USA,

    Der Pharma-Konzern Merck könnte schon sehr bald ein Medikament gegen das Coronavirus lancieren. Die Pille soll einen Corona-Verlauf besänftigen.

    Covid Wunderpille
    Das neue Medikament von Merck gegen das Coronavirus wird zurzeit auf den Prüfstand gestellt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der US-Pharmakonzern Merck will die Zulassung für seine Corona-Pille beantragen.
    • Auch Roche dürfte bald ein Medikament gegen das Coronavirus auf den Markt bringen.

    Merck beantragt in Amerika die Zulassung für eine Corona-Pille. Auch andere Pharma-Konzerne tüfteln an einer Piks-Alternative für das Coronavirus. Die Covid Wunderpille könnte ein weiterer wichtiger Schritt in der Pandemiebekämpfung sein.

    Der US-Pharmakonzern legte am Freitag eine wichtige klinische Studie vor. Die Ergebnisse waren so erfreulich, dass nun bei der US-Behörde FDA eine Zulassung beantragt werden soll. Das berichtet die «NZZ am Sonntag».

    Covid Wunderpille
    Das Medikament soll den Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion mildern. - Keystone

    Die Arznei mit dem Namen Molnupiravir soll den Verlauf einer Corona-Infektion besänftigen. Die Pille muss innerhalb von fünf Tagen nach den ersten Symptomen eingenommen werden. Nebenwirkungen, so der Hersteller Merck, treten kaum auf.

    Finden Sie ein Medikament gegen das Coronavirus sinnvoll?

    Roche stellt neue Studie zu Covid-Medikament vor

    Läuft aller rund, kann Roche demnächst nachziehen. Das Basler Unternehmen forscht zusammen mit der Partnerfirma Atea ebenfalls an einer antiviralen Pille gegen das Coronavirus.

    Erste Ergebnisse aus dem Sommer sind vielversprechend. So konnte die Virenlast mit dem sogenannten Virostatikum AT-527 deutlich gesenkt werden. Mitte November soll eine weitere grosse Studie zu dem Wirkstoff folgen.

    Covid Wunderpille Engelberger
    Lukas Engelberger ist Gesundheitsdirektor im Kanton Basel-Stadt und Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK). - Keystone

    Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektoren, betont gegenüber der «SonntagsZeitung» die bleibende Wichtigkeit der Impfung. Dieses Medikament sei keine Alternative. Die Schweiz dürfe mit den Impfungen nicht nachlassen, nur weil es ein Medikament am Horizont gebe.

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