Crew vor Nasa-Mondmission: «Fängt an, sich echt anzufühlen»
Wenige Tage vor dem geplanten Start der ersten bemannten Mondmission seit mehr als 50 Jahren steckt die Crew in den letzten Vorbereitungen. «Es fängt auf jeden Fall jetzt an, sich echt anzufühlen», sagte Nasa-Astronautin Christina Koch bei einer Pressekonferenz..

Koch würde mit der Mission zur ersten Frau in der Nähe des Mondes werden. «Wir hoffen sehr, dass diese Mission der Start einer Ära ist, in der jeder Mensch auf der Erde zum Mond schauen und ihn auch als Reiseziel ansehen kann.»
Auch das Raketensystem und das Team der US-Raumfahrtbehörde Nasa am Boden seien bereit, sagte Nasa-Managerin Lori Glaze bei einer anderen Pressekonferenz. «Es gibt kleine Dinge, die wir auf dem Weg finden und an denen wir arbeiten.» Nichts davon bedrohe aber derzeit einen Start am 1. April (Ortszeit, 2. April MESZ). «Wir kommen immer näher und wir sind bereit.»
Für den Start der Mission, mit der erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen sollen, wird derzeit der 1. April (Ortszeit, 2. April MESZ) anvisiert. Im Anschluss gibt es bis zum 6. April weitere Startmöglichkeiten. Ursprünglich hatte die Nasa den Start von «Artemis 2» für Anfang Februar anvisiert, dann für März. Bei Tests waren zahlreiche technische Probleme aufgetaucht, die für Verschiebungen gesorgt hatten.
Mit der auf etwa zehn Tage angelegten «Artemis 2»-Mission sollen Koch und ihre Kollegen Reid Wiseman, Victor Glover und Jeremy Hansen um den Mond herum fliegen. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond gewesen.














