Extremsportler: «Körper hat Schäden genommen»

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    USA,

    Arda Saatçi erzählt, dass sein Körper wegen des Mega-Laufs Schäden genommen hat. Für ihn stehen jetzt Physio, Regeneration, Massagen und ein Ärztecheck an.

    saatci
    Arda Saatçi lief 600 Kilometer in 123 Stunden. - instagram

    Das Wichtigste in Kürze

    • Arda Saatçi lief 600 Kilometer in 123 Stunden.
    • In der ersten Nacht danach konnte er kaum schlafen.
    • Sein Körper habe Schäden genommen, er fühle es in Beinen, Knien und Hüften.

    600 Kilometer lief Arda Saatçi (28) durch die Hitze der USA. Nach 123 Stunden – und damit später als erhofft – erreichte er Santa Monica.

    Doch trotz der enormen Strapazen konnte er sich in der ersten Nacht kaum erholen, wie er der «Bild» erzählt. «Ich wurde nach drei Stunden wach und dachte voller Hektik: Ich muss weiterlaufen.» In der zweiten Nacht sei es dann besser geworden.

    Jetzt geht es für ihn vor allem um Erholung, Regeneration und Gewichtszunahme. Auch in den Tagen nach dem Zieleinlauf hat er abgenommen: «Ich habe seither vier Kilo verloren, mein Körper wirft gerade irgendwie alles ab.»

    Auch sonst spürt er die Folgen seines Mega-Laufs: «Es fühlt sich nicht wie Muskelkater an. Aber ich merke, dass mein Körper Schäden genommen hat.» Vor allem an den Beinen, Hüften und Knien spüre er es.

    Ärzte hätten Arda Saatçi stoppen dürfen

    Deshalb stehen für Saatçi jetzt Physiobehandlungen, Massagen und viel Schlaf an. Auch wird er sich von seinen Ärzten komplett durchchecken lassen.

    Von seinen Ärzten wurde er auch während des Laufs begleitet. Sie hatten auch die Erlaubnis, alles sofort abzubrechen, wenn es lebensgefährlich geworden wäre. «Ich hatte Sorgen, dass sie sagen, es ist vorbei.»

    Einmal war die Angst wegen erhöhten Pulses sehr gross, erzählt der Extremsportler. Die Ärzte kontrollierten ihn deswegen. Doch er bekam grünes Licht und durfte weiterlaufen.

    Hast du Arda Saatçis Mega-Lauf verfolgt?

    Von sich aus abbrechen war für ihn nie eine Option. Ans Aufhören habe er nie gedacht. «Ich wäre weitergelaufen, egal wie.» Auch deshalb vertraute er auf die Ärzte, ihn zu stoppen, sollte es zu gefährlich werden.

    Nach seinem Zieleinlauf gab es für Arda Saatçi mit einem Steak auch endlich wieder eine richtige Mahlzeit. Während des Laufs ernährte es sich vor allem von stark zuckerhaltigen Snacks: Gummibärchen, Süssigkeiten und anderen Snacks. So war es ihm möglich, den enormen Kalorienverbrauch zumindest etwas auszugleichen.

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    Kommentare

    User #5293 (nicht angemeldet)

    Na? Wars das denn wert?

    User #1081 (nicht angemeldet)

    Arda was für eine tolle Erkenntniss toller Artikel wäre nie im Leben auf die Idee gekommen dasd Extremsport den Körper schädigt. Toll gibt es auch all die erwähnten Therapien die ja die Allgemeinheit finanziert. Wad bin ich dankbar gibt es so Leute wie Euch die erweitern echt den Horizont 🙄

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