Kalifornien prüft mögliche Verstösse beim Ticket-Verkauf
Der US-Bundesstaat Kalifornien hat vom Fussball-Weltverband (Fifa) Klarstellungen wegen möglicher Verstösse im Zusammenhang mit dem WM-Ticketverkauf verlangt. Das teilte Generalstaatsanwalt Rob Bonta am Mittwoch mit.

Laut einem Medienbericht sollen einige Fans Tickets der teuersten Kategorie 1 gekauft haben, bevor ihnen Plätze zugewiesen wurden, die zuvor in einer günstigeren Kategorie ausgewiesen worden waren.
Auch die ursprünglich stark kritisierten Preise für Zugtickets von New Yorks Hauptbahnhof Penn Station zum Stadion wurden erneut vergünstigt. Der Preis für die Sondertickets der Verkehrsgesellschaft NJ Transit sinkt von zunächst 150 Dollar auf nun 98 Dollar für Hin- und Rückfahrt. Regulär kostet die Strecke nach offiziellen Angaben normalerweise rund 12,90 Dollar.
Die Gouverneurin des Bundesstaats New York, Kathy Hochul, sprach in einer Pressemitteilung von einer «einmaligen Chance» für New Yorker. Die Anfahrt zur WM solle «so erschwinglich und zugänglich wie möglich» werden, schrieb sie auf X. 20 Prozent der Bustickets würden dabei exklusiv für Einwohner des Bundesstaats New York reserviert. Fans, die bereits Bustickets zum alten Preis gekauft haben, sollen automatisch 60 Dollar zurückerstattet bekommen.
Nach Angaben der Organisatoren sollen die Shuttlebusse je nach Spieltag zwischen 12'000 und 18'000 Fans transportieren. Dafür sollen zusätzlich gelbe Schulbusse eingesetzt werden. Im MetLife Stadium vor den Toren New Yorks werden während der WM acht Spiele ausgetragen, darunter auch das Finale am 19. Juli 2026.














