Coronavirus: Universität Basel arbeitet an neuem Impfstoff

    Simon Binz
    Simon Binz

    Basel,

    Ein Basler Startup entwickelt einen Corona-Impfstoff der nächsten Generation und geht nun eine Forschungskooperation mit der Uni Basel ein.

    Coronavirus Impfung
    Das Basler Unternehmen RocketVax arbeitet an einem Corona-Impfstoff der «nächsten Generation» (Symbolbild). - Getty

    Das Wichtigste in Kürze

    • RocketVax arbeitet an einem Corona-Impfstoff der zweiten Generation.
    • Dieser soll besseren Mutationsschutz und eine längerfristige Immunantwort bieten.
    • Das Basler Startup geht nun eine Forschungskooperation mit der Uni Basel ein.

    Ein in der Schweiz entwickelter Corona-Impfstoff der nächsten Generation, der besseren Schutz gegen Virusmutationen bietet und eine längerfristige Immunantwort auslösen kann. Das ist das Ziel eines im Sommer 2020 gegründeten kleinen Basler Startups.

    RocketVax steckt derzeit mit diesem Corona-Impfstoff der zweiten Generation in der präklinischen Entwicklung. In dieser Forschungsphase wird der Wirkstoff an Mäusen ausprobiert. Im Januar sollen erste Versuche an Menschen und dann in der breiteren Bevölkerung starten.

    Coronavirus Impfung
    Im Januar soll der Impfstoff von RocketVax erstmals beim Menschen zum Einsatz kommen (Symbolbild). - dpa-infocom GmbH

    Der RocketVax-Impfstoff basiert auf der Grundlage eines vollständigen, aber genetisch veränderten Coronavirus. Im Gegensatz zu den meisten bestehenden Impfstoffen soll das neue Modell dem Immunsystem ein grosses Spektrum von Virusbestandteilen präsentieren. Damit soll eine breitere, längerfristig stabile Immunantwort ausgelöst werden können.

    Laut «SRF» ist RocketVax nicht das erste Unternehmen, das an einem Impfstoff der zweiten Generation forscht. Offen sei auch, ob der Ansatz erfolgreich sein wird, oder ob andere Unternehmen schneller sein werden, heisst es in einem am Donnerstag veröffentlichten Artikel.

    Uni Basel beteiligt sich an Forschungsarbeiten

    Trotz gewisser Unsicherheiten scheint das Projekt bei staatlichen Institutionen Anklang zu finden: Schon im April hatte das Startup von der Schweizerischen Innovationsagentur «Innosuisse» 1,2 Millionen Franken für seine Forschungen erhalten.

    Nun kann das Unternehmen einen weiteren Coup vermeldet: Das Unispital Basel, die Universität Basel und das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) gehen mit RocketVax eine Forschungskooperation ein.

    Epileptiker Testmethode
    De Quervain unterrichtet an der Universität Basel. - Keystone

    Wie das Nachrichtenportal «moneycab.com» berichtete, wird das Unispital Basel mit einer Million Franken die bereits laufende präklinische Phase unterstützen. Die Universität Basel und das Swiss TPH beteiligen sich über Forschungsinfrastruktur und personelle Ressourcen.

    Mit einem Beitrag von einer weiteren Million Schweizer Franken aus dem Standortförderungsfonds unterstützt der Kanton Basel-Stadt die Forschungskooperation. Sowohl die Schweiz als auch das Ausland könnten von einem in der Region Basel hergestellten Impfstoff profitieren, heisst es von der Basler Regierung.

    Kommentare

    Weiterlesen

    pfizer impfung
    2 Interaktionen
    Basel
    Gegen Coronavirus
    Coronavirus
    249 Interaktionen
    Nach 1 Jahr

    MEHR CORONAVIRUS

    x
    34 Interaktionen
    Covid-Impfung
    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19
    Luftfahrt
    9 Interaktionen
    Passagierzahlen

    MEHR AUS STADT BASEL

    Osttangente
    1 Interaktionen
    Osttangente Basel
    Briefkasten leeren
    10 Interaktionen
    Basel
    EHC Basel
    1 Interaktionen
    Eishockey
    4 Interaktionen
    Basel