Weltkunstausstellung documenta findet trotz Corona statt

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Deutschland,

In diesem Jahr geht die Weltkunstausstellung documenta in Kassel in ihre fünfzehnte Runde - trotz des noch immer weltweit grassierenden Coronavirus.

Die Kunstausstellung Documenta findet weltweit Beachtung. Im Bild das Kunstwerk «The Parthenon of Books» der argentinischen Künstlerin Marta Minujin aus dem Jahr 2017. (Archivbild)
Die Kunstausstellung Documenta findet weltweit Beachtung. Im Bild das Kunstwerk «The Parthenon of Books» der argentinischen Künstlerin Marta Minujin aus dem Jahr 2017. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DPA dpa/UWE ZUCCHI

In diesem Jahr geht die Weltkunstausstellung documenta in Kassel in ihre fünfzehnte Runde - trotz des noch immer weltweit grassierenden Coronavirus.

«Wir gehen weiterhin davon aus, dass die documenta fifteen wie geplant stattfinden wird», sagte Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Die Schau soll vom 18. Juni bis 25. September dauern.

Eine der grössten Herausforderungen sei, dass es nur eine kurzfristige Planungssicherheit hinsichtlich der Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen gebe, erklärte Schormann.

«Wir hoffen natürlich mit Blick auf eine Laufzeit im Sommer auf eine möglichst entspannte Situation, um gemeinsam Kunst erleben zu können. Gleichzeitig müssen wir aber in allen Bereichen Lösungen für alle eventuellen Corona-Einschränkungen mitdenken, die auch kurzfristig flexibel an die jeweils akuten Notwendigkeiten angepasst werden können.»

Jörg Sperling vom documenta-Forum sagte, es werde emsig an der documenta und der Umsetzung unter Pandemiebedingungen gearbeitet. «Unter den gegebenen Umständen ist es eine geschickte Lösung, die Ausstellung dezentral über die Stadt verteilt zu planen.»

Er sei zuversichtlich, dass die Schau auch unter den besonderen Gegebenheiten gut funktionieren werde. Der Verein, der auf documenta-Gründer Arnold Bode zurückgeht, soll die Ausstellungen kritisch begleiten.

Gespannt ist Sperling auf die künstlerische Umsetzung: «Wir fragen uns noch, welche Kunst wir sehen werden.» Die Künstler der 15. Ausgabe seien schliesslich weitgehend unbekannt. «So richtig einschätzen können wir das noch nicht.» Aber eigentlich sei das bei jeder documenta so gewesen. «Insofern bin ich auch in dieser Hinsicht zuversichtlich.»

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