Seit Beginn des Ukraine Krieg sollen über 15'000 russische Soldaten getötet worden sein. Mit dieser Zahl rechnet die britische Regierung.
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Ein russischer Soldat im Ukraine-Krieg. (Aufnahme vom 4. März 2022) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • 15'000 russische Soldaten sollen seit Kriegsbeginn gestorben sein.
  • Diese Zahl hat die britische Regierung am Montag bekannt gegeben.
  • Der Ukraine zufolge gibt es aber mehr russische Verluste – sie rechnen mit 22'000 Toten.

Die britische Regierung geht davon aus, dass seit Beginn des Ukraine Krieg 15'000 russische Soldaten getötet worden sind. Diese Zahl nannte Verteidigungsminister Ben Wallace am Montag im Parlament in London.

«Ausser der Zahl der Todesopfer gibt es Verluste an Ausrüstung. Insgesamt deuten mehrere Quellen darauf hin, dass bisher mehr als 2000 gepanzerte Fahrzeuge zerstört oder erbeutet wurden.» Das sagte Wallace.

In dieser Zahl seien mindestens 530 Panzer, 560 Schützenpanzer sowie 530 gepanzerte Mannschaftstransporter enthalten. «Russland hat zudem mehr als 60 Hubschrauber und Kampfjets verloren», betonte Wallace.

Laut Ukraine mehr russische Tote

Die Ukraine gibt deutlich höhere russische Verluste an. Demnach wurden knapp 22'000 Soldaten getötet sowie 181 Kampfflugzeuge, 154 Hubschrauber, 884 Panzer und 2258 Transportpanzer zerstört. Moskau hatte am 25. März von 1351 getöteten russischen Soldaten berichtet.

Wallace sagte, Russland habe bisher «bei fast jedem seiner Ziele versagt». Zu Kriegsbeginn habe Russland mehr als 120 taktische Bataillonsgruppen eingesetzt, das entspreche rund 65 Prozent seiner gesamten Bodenkampftruppen. «Derzeit gehen wir davon aus, dass gut 25 Prozent davon nicht mehr kampfbereit sind», sagte Wallace.

Er betonte, dass die Ukraine seit gut drei Wochen britische Starstreak-Luftabwehrraketen einsetze. Wallace kündigte an, dass Grossbritannien der Ukraine zudem «eine kleine Zahl» gepanzerter Fahrzeuge vom Typ Stormer schenken werde. Diese sind mit Abschussvorrichtungen für diese Luftabwehrraketen ausgestattet. Damit werde die ukrainische Luftabwehr gestärkt, sagte Wallace.

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