Der österreichische Unternehmer Florian Gschwandtner feiert in Kitzbühel trotz Coronavirus eine Party. Die Bilder gehen sofort viral und sorgen für viel Kritik.
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Florian Gschwandtner steht in der Kritik. - Instagram/@florian.gschwandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Kitzbüehl hat die höchste Inzidenz in ganz Österreich.
  • Dies hält Florian Gschwandtner nicht davon ab, dort eine Après-Ski-Party zu feiern.
  • Die Bilder des Millionärs stossen auf Unverständnis.

Florian Gschwandtner verdiente mit dem Verkauf des Start-Ups Runtastic an Adidas Millionen. Nun ist er als Investor tätig. Zurzeit steht der Österreicher für sein Urlaubs-Verhalten in der Kritik.

In einem Instagram-Video von Florian Gschwandtner ist zu sehen, wie Menschen in Kitzbühel eine Après-Ski-Party feiern. Dicht gedrängt stehen die Gäste in einer Bar und feiern ausgelassen.

Im österreichischen Skiort ist die Lage um das Coronavirus zurzeit äusserst heikel. Kein Bezirk hat eine höhere Inzidenz als die Skiregion, was den Unternehmer jedoch nicht zu stören scheint.

Après-Ski wegen Coronavirus eingeschränkt

Après-Ski-Partys sind zurzeit verboten! Die Lokale dürfen aktuell keinen Barbetrieb durchführen. Ausserdem müssen Speisen und Getränke an vorgesehenen Sitzplätzen konsumiert werden.

Gäste, die nicht sitzen, müssen eine FFP2-Maske tragen. Um 22.00 Uhr ist Feierabend.

Umso grösser ist das Echo, das durch das Video ausgelöst wird. Viele Twitter-Nutzer zeigen sich empört.

Auch die österreichische Tourismusministerin Elisabeth Köstinger kritisiert die Bilder aus dem Skiort aufs Schärfste.

Auf Twitter schreibt die Politikerin, dass Betriebe die Corona-Hilfen zurückzahlen müssen, wenn sie gegen die Massnahmen verstossen. Den Party-Clip hat der Runtastic-Gründer mittlerweile wieder gelöscht.

Polizei ermittelt

Wie die «Kronen Zeitung» schreibt, habe die Polizei die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Zurzeit seien Überprüfungen zum Sachverhalt am Laufen.

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Nach dem Verstoss entschuldigt sich Gschwandtner auf Instagram. Er habe in Kitzbüehl aber auch den Eindruck gewonnen, dass alle Beteiligten bemüht sind, die geltenden Bestimmungen um das Coronavirus einzuhalten. - Instagram/@florian.gschwandtner

Auch der Unternehmer meldet sich nach der Aktion zu Wort. Er postet auf Instagram einen Text und entschuldigt sich für sein Verhalten.

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