Schülerinnen und Schüler hoffen auf einen normalen Betrieb nach den Sommerferien. Aber es wird wohl weiter Massnahmen an Schulen geben, so der Gesundheitsminister.
Eine Maske liegt im Unterricht an einem Gymnasium in München auf Schulunterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa
Eine Maske liegt im Unterricht an einem Gymnasium in München auf Schulunterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Corona-Massnahmen in Schulen müssen nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch eine längere Zeit aufrechterhalten werden.

«Wir werden nicht völlig ohne Schutzmassnahmen wieder in den Schulbetrieb gehen können», sagte er am Samstag bei einer Online-Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing über die Zeit nach den Sommerferien. Im Herbst und Winter würden trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Massnahmen wie Maskenpflicht oder auch Wechselunterricht notwendig sein. «Da setzen sich Millionen Menschen in Bewegung, die sich sonst nicht in Bewegungen setzen würden und begegnen sich», betonte Spahn. Das könne dann zu einer «Drehscheibe in die Haushalte hinein» werden. «Wir sollten dieses Mal die Sommerzeit besser nutzen».

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