Papst

    Papst wohnt wieder am Petersplatz

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    Italien,

    Papst Leo XIV. hat ein neues Zuhause: Das 70 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche zog am Wochenende in den Apostolischen Palast direkt am Petersplatz, wo auch schon viele Vorgänger gewohnt hatten. Unter dem vorigen Pontifex Franziskus hatten die Räume zwölf Jahre lang leer gestanden. Nach der Wahl von Leo zum ersten Papst aus den USA wurden sie monatelang renoviert.

    Papst
    Der Papst wohnt wieder am Petersplatz. - keystone

    Für das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken mussten die Räume gründlich erneuert werden. Dabei wurden auch verschiedene Schäden ausgebessert. Nach italienischen Medienberichten war die grosszügige Wohnung mit eigener Kapelle und Bibliothek von Schimmel befallen. Ausserdem mussten Wasser- und Elektroleitungen komplett erneuert werden. Auch von einem undichten Dach war die Rede. Zudem sei ein Fitnessraum eingebaut worden, hiess es.

    Nach der Wahl im Mai vergangenen Jahres war Leo in der Wohnung geblieben, die er auch schon als Kardinal genutzt hatte. Sie liegt einige Hundert Meter weiter im Gebäude der Vatikan-Glaubensbehörde, dem Palazzo del Santo Uffizio. Am Sonntag musste Leo zum ersten Mal nun nur noch wenige Meter gehen, um vom Fenster seiner neuen Wohnung das Sonntagsgebet zu sprechen, zu dem sich Zehntausende auf dem Petersplatz versammelt hatten.

    Mit dem Umzug in den Apostolischen Palast nimmt er eine weitere Tradition früherer Päpste wieder auf. Zuletzt wohnte dort bis 2013 der deutsche Papst Benedikt XVI.. Dessen Nachfolger Franziskus, der im April mit 88 Jahren starb, blieb während seines gesamten Pontifikats im Gästehaus des Vatikans wohnen, der Casa Santa Marta. Der Argentinier begründete dies damit, dass er bescheiden leben wolle und auch nicht isoliert in einem Palast.

    Leo hatte hingegen schon gleich nach der Wahl deutlich gemacht, dass er zurück in den Apostolischen Palast will. Überhaupt betont der Papst aus den USA die Bewahrung von Tradition. Im Gegensatz zu Franziskus tritt er auch in formellerer Kleidung mit den traditionellen Insignien des katholischen Kirchenoberhaupts auf.

    Nach Angaben des Vatikans wird sich Leo die Papstwohnung mit einigen engen Mitarbeitern teilen. Dazu gehören seine beiden persönliche Sekretäre, Edgar Rimaycuna aus Peru und Marco Billeri aus Italien. Nach einem Bericht der Zeitung «La Repubblica» sollen später auch Ordensschwestern aus Peru hinzukommen, die der Papst bereits aus seiner Zeit als Bischof in dem Andenland kennt. Sie sollen sich um Haushalt und die Küche kümmern.

    Kommentare

    User #6296 (nicht angemeldet)

    Für den würde auch eine vergamelte wald Hütte reichen ❗️❗️❗️

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Habe gerade gelesen dass er einen Teil des Peter- Domes abreißen will um einen Ballsaal zu bauen. Ironie Off.

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