2025 gab es jeden Tag rund 2600 neue Millionäre
So viele neue Millionäre wie nie: 2025 wuchs das weltweite Vermögen rasant. Fast jeder zweite frischgebackene Millionär stammt aus den USA.

Das Wichtigste in Kürze
- 2025 entstanden weltweit täglich rund 2600 neue Dollar-Millionäre – ein neuer Rekord.
- Das globale Privatvermögen wuchs um 10,8 Prozent – so stark wie seit Jahren nicht.
- Erstmals verzeichnete kein einziger der 56 untersuchten Märkte einen Millionär-Rückgang,
Die erste Million ist bekanntlich die schwerste – doch im vergangenen Jahr schafften so viele Menschen den Sprung in die Liga der Reichen wie nie zuvor.
Das zeigt der neue «Global Wealth Report» der Schweizer Grossbank UBS. Weltweit kamen demnach rund eine Million neue Dollar-Millionäre hinzu, im Schnitt rund 2600 pro Tag. Fast die Hälfte davon lebte in den USA, wo allein mehr als 440'000 neue Millionäre hinzukamen.
Bemerkenswert: 2025 verzeichnete erstmals seit Beginn der Erhebung kein einziger der 56 untersuchten Märkte einen Rückgang bei den Dollar-Millionären.
Vermögen wächst so stark wie seit 2017 nicht
Insgesamt wuchs das weltweit ausgewiesene Privatvermögen laut UBS um rund 10,8 Prozent. Die Bank erklärt dies unter anderem mit der positiven Entwicklung der Finanzmärkte. Auch die Wechselkurse spielten eine Rolle: Weil der Report in Dollar rechnet, schlägt sich ein schwächerer Dollar in den umgerechneten Vermögenswerten anderer Währungsräume nieder.
Das Wachstum verteilte sich dabei regional sehr unterschiedlich. Am stärksten legte das Vermögen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zu, mit einem Plus von 17,5 Prozent – auch begünstigt durch den schwachen Dollar. Es folgen Amerika mit 8,5 Prozent und der asiatisch-pazifische Raum mit 5,9 Prozent. Über die Hälfte des weltweiten Privatvermögens liegt dabei weiterhin allein in den USA und China.
Reiche werden reicher – Schere öffnet sich
Gleichzeitig habe sich die Vermögensungleichheit verschärft, schreiben die UBS-Experten. In den meisten Märkten stieg zwar das Durchschnittsvermögen. Doch das Medianvermögen – der Wert, bei dem die Hälfte der Erwachsenen mehr und die Hälfte weniger besitzt – ging zurück. Das deutet darauf hin, dass die Zugewinne vor allem bei den ohnehin besonders Vermögenden ankamen.
Der Blick auf die globale Vermögenspyramide zeigt das Ausmass der Konzentration: 42 Prozent der Weltbevölkerung besitzen weniger als 10'000 Dollar. Nur 1,5 Prozent gelten als Dollar-Millionäre – sie vereinen jedoch einen Grossteil des weltweiten Vermögens auf sich.

Für die Auswertung betrachtet die UBS das Nettovermögen. Das sind Finanzanlagen und Sachwerte wie Immobilien, abzüglich Schulden. Auch das Vermögen privater Pensionsfonds fliesst in die Berechnung ein.
Schweiz bleibt Spitzenreiterin
Die Schweiz sticht dabei besonders heraus: Mit durchschnittlich 910'382 Dollar pro erwachsener Person verfügt hierzulande niemand weltweit über mehr Vermögen. Auf den nächsten Plätzen folgen die USA mit 696'277 Dollar und Luxemburg mit 654'732 Dollar. Knapp 944'000 Schweizerinnen und Schweizer zählen mittlerweile zum Kreis der Dollar-Millionäre.








