Papst mahnt zu olympischem Frieden
Papst Leo XIV. hat wenige Tage vor den Olympischen Winterspielen in Italien zu einem olympischen Frieden aufgerufen. Mit Blick auf die vielen bewaffneten Konflikte rund um die Welt appellierte das Oberhaupt der katholischen Kirche in seinem Sonntagsgebet an die Verantwortlichen, «konkrete Zeichen der Entspannung und des Dialogs zu setzen».

Die 25. Olympischen Winterspiele beginnen am Freitag. Gastgeberstädte sind Mailand und Cortina d'Ampezzo. Anschliessend finden die Paralympischen Spiele statt. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken bezeichnete beide Veranstaltungen vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz als «starke Zeichen der Brüderlichkeit, die Hoffnung auf eine Welt in Frieden wecken». Die Politik mahnte er, sich das zum Vorbild zu nehmen.
Die Idee eines olympischen Friedens – also zumindest einer Waffenruhe während der Zeit der Wettbewerbe – reicht bis in die Antike zurück. Befolgt werden solche Aufrufe allerdings nur selten. Russland überfiel 2014 – als der russische Schwarzmeer-Kurort Sotschi Austragungsort der Spiele war – die ukrainische Halbinsel Krim, ehe Präsident Wladimir Putin im Februar 2022 dann eine grossangelegte Invasion des Nachbarlandes befahl.













