Nächste Woche reist Papst Franziskus nach Griechenland und Zypern. In einer Videobotschaft hat er jetzt zur Solidarität mit Migranten aufgerufen.
papst franziskus
Papst Franziskus - Dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 2. Dezember tritt Papst Franziskus (84) eine Reise nach Griechenland und Zypern an.
  • In einer Videobotschaft hat er sich nun bereits an die Menschen in den Ländern gewandt.
  • Er rief dabei zur Solidarität mit Migranten auf.

Papst Franziskus hat sich vor seiner Reise an die Menschen in Griechenland und Zypern gewandt und zu Solidarität mit Migranten aufgerufen. «Das sind unsere Schwestern und Brüder», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft.

«Unser Meer, das Mittelmeer, ist heute ein grosser Friedhof.» Er denke an die Menschen, die in diesen Jahren und noch heute vor Krieg und Armut flöhen und an den Küsten des Kontinents und anderswo anlandeten, wo sie statt Gastfreundschaft Feindseligkeit erführen, erklärte der 84-Jährige weiter.

Der Argentinier will am 2. Dezember von Rom in Richtung Larnaka auf Zypern aufbrechen. Auf der geteilten Insel will er unter anderem Migranten treffen. Später ist ein Kurzbesuch bei Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos geplant - ein symbolischer Ort für die Migrationskrise. Er wolle dort hin, «in der Überzeugung, dass die Quellen des Zusammenlebens nur in der Geschwisterlichkeit und Integration wieder aufblühen», sagte Franziskus.

Mehr zum Thema:

Papst Franziskus Armut Krieg Papst