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    Papst: Erhöhung der Militärausgaben einiger Staaten ist «Irrsinn»

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    Italien,

    Papst Franziskus hat das Vorhaben einiger Länder, ihre Militärausgaben zu erhöhen, kritisiert.

    Papst Franziskus
    Papst Franziskus feiert zusammen mit Mitgliedern religiöser Institutionen eine Messe anlässlich des «Welttags des gottgeweihten Lebens» im Petersdom. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Papst Franziskus nennt die Erhöhung der Militärausgaben einiger Staaten «Irrsinn».
    • Weitere Waffen, Sanktionen und politisch-militärische Bündnisse seien nicht die Antwort.

    Papst Franziskus schäme sich, dass einige Staaten zugesagt haben, zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für den Kauf von Waffen auszugeben. Als Antwort auf das, was gerade passiert. Dies sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem Empfang von Mitgliedern des italienischen Frauen-Zentrums am Donnerstag im Vatikan. «Irrsinn», befand er.

    Weitere Waffen, Sanktionen und politisch-militärische Bündnisse sind dem 85-Jährigen zufolge nicht die richtige Antwort.

    Laut Franziskus ist eine andere Art des Regierens nötig, bei dem man nicht wie jetzt «die Zähne zeigt». Am Freitag will der Pontifex angesichts des Krieges Russland und die Ukraine in einer Kirchenfeier dem Unbefleckten Herzens Mariens weihen. Der seltene Weiheakt ist ein Friedenszeichen und symbolisch wichtig. Der Vatikan, der in dem Konflikt vermitteln will, zeigt damit auch seine neutrale Position.

    Die EU-Staaten hatten sich jüngst auf eine deutliche Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben verständigt. Länder wie Polen und Litauen beschlossen eine Erhöhung bereits in den Parlamenten.

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