Brexit

    Nach Brexit: London will trans-pazifischem Handelsabkommen beitreten

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    Grossbritannien,

    Genau ein Jahr nach dem Brexit will sich Grossbritannien für eine Aufnahme in das Handelsabkommen der Pazifikanrainerstaaten bewerben.

    Schiffe im Hafen von Tokio. Nun möchte Grossbritannien Mitglied im Handelsabkommen der Pazifikanrainerstaaten werden. Foto: Franck Robichon/EPA/dpa
    Schiffe im Hafen von Tokio. Nun möchte Grossbritannien Mitglied im Handelsabkommen der Pazifikanrainerstaaten werden. Foto: Franck Robichon/EPA/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Grossbritannien will nach dem Brexit seinen Handel wieder stärken.
    • Nun will das Land dem trans-pazifischen Handelsabkommen beitreten.

    Grossbritanniens Mitgliedschaft in der EU ist Gechichte. Nun sieht sich die Regierung in London nach weiteren Möglichkeiten zur Stärkung seines Handels um. Der Blick geht Richtung Pazifik. Das teilte die britische Regierung in der Nacht zu Sonntag mit.

    Zu den Mitgliedern des 2018 in Kraft getretenen Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP) gehören unter anderen Japan, Kanada, Australien, Neuseeland, Mexiko, Singapur und Vietnam. Ursprünglich hatten auch die USA geplant, der Gruppe beizutreten, doch Ex-Präsident Donald Trump zog sein Land aus den Verhandlungen zurück.

    Nach Brexit: «Enthusiastischer Vorkämpfer des Freihandels»

    «Wir schliessen neue Partnerschaften, die den Menschen in Grossbritannien enorme wirtschaftliche Vorteile bringen werden», wurde Premierminister Boris Johnson in der Mitteilung zitiert. Der Schritt zeige, dass Grossbritannien ein «enthusiastischer Vorkämpfer des Freihandels» sei.

    Die CPTPP-Mitglieder haben beispielsweise zollfreien Handel auf viele Waren und gemeinsame Standards vereinbart. Die elf Mitgliedsstaaten haben damit einen Binnenmarkt mit etwa 500 Millionen Menschen geschaffen, in dem 13 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet werden.

    Grossbritannien hatte die EU am 31. Januar 2020 verlassen.

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