Immer mehr Fälle von Alkohol und Drogen am Steuer in Freiburg
Im Kanton Freiburg sind immer mehr Verkehrsteilnehmende unter Alkohol- und Drogeneinfluss oder ohne Führerausweis unterwegs. Die Kantonspolizei spricht mit Blick auf 2025 von einer «besorgniserregenden Bilanz» und will ihre Kontrollen verstärken.

Die Polizei registrierte vergangenes Jahr rund 1800 Fälle von Fahrunfähigkeit, wie sie am Mittwoch mitteilte. Das entspricht einer Zunahme von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber 2023 ist es gar ein Plus von 32 Prozent.
Und der Trend zeigt weiter nach oben: im Januar 2026 wurden 119 Fälle registriert, im Vorjahresmonat waren es noch 87. Der durchschnittlich gemessene Alkoholpegel der Verkehrsteilnehmenden lag bei 1,15 Promille.
Mehr geworden sind auch die Fälle von Verkehrsteilnehmenden, die ohne Führerausweis oder trotz Führerausweisentzug unterwegs waren. 533 Anzeigen wurden 2025 erstattet. Im Vorjahr waren es noch 464 gewesen. Die Freiburger Kantonspolizei verstärkt daher ihre Kontrollen, wie sie weiter mitteilte.









