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    KI von Elon Musk sorgt mit Nacktfoto-Funktion für Empörung

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Deutschland,

    Elon Musk steht erneut im Fokus: Seine KI Grok auf X entfernt auf Zuruf Kleidung von Fotos – und löst eine Debatte aus.

    elon musk
    Elon Musk mit seinem KI-Modell Grok. (Symbolbild) - Depositphotos

    Seit März 2025 gehört die Nachrichtenplattform X offiziell zu xAI, dem KI-Unternehmen von Elon Musk. Die enge Verknüpfung zeigt sich aktuell besonders deutlich.

    KI entfernt Kleidung von Personen

    Auf X ist es Nutzern nämlich möglich, mit dem KI-Chatbot Grok Kleidung von Personen auf Fotos zu entfernen. Wie «Standard» berichtet, reicht der Prompt «Kleidung entfernen», damit Grok die gewünschte Veränderung vornimmt.

    In der Praxis werden dabei meist Frauen auf Bildern in Bademode oder Unterwäsche dargestellt. Grok entschuldigt sich auf Nachfrage für diese Funktion und spricht von einer «Sicherheitslücke».

    elon musk
    Grok 3 ist anders, als andere Chatbots und soll stärker werden als ChatGPT. - Depositphotos

    Die KI erklärt, man überprüfe die Richtlinien, um künftig klarere Zustimmungsprotokolle zu gewährleisten.

    Kritik von Nutzerinnen und Expertinnen

    Die Funktion sorgt für heftige Kritik. Zahlreiche User melden sich mit Beschwerden. Besonders Frauenrechtlerinnen und Forscherinnen weisen auf die Gefahren hin, die von solchen KI-Funktionen ausgehen.

    Phumzile Van Damme, Harvard-Stipendiatin für Technologie und Menschenrechte, fordert laut «Standard» Schutzmechanismen auf Systemebene. So sollen nicht-einvernehmliche Inhalte verhindert werden.

    Hast du Grok schon einmal genutzt?

    Grok selbst betont, dass die aktuelle Funktion gegen ethische Standards in Bezug auf Zustimmung und Datenschutz verstösst. Die KI verspricht, an Verbesserungen zu arbeiten und über Fortschritte zu berichten.

    Elon Musk, Grok und der Umgang mit Wahrheit

    Grok ist seit 2023 als «wahrheitssuchende KI» auf X aktiv, wie es «msn» weiter berichtet.

    Elon Musk betonte aber mehrfach, dass Grok ausschliesslich faktenbasierte Antworten liefern soll.

    Musks KI-Chatbot
    Elon Musks KI-Chatbot Grok steht unter Kritik. (Archivbild) - keystone

    Dennoch sorgt die KI immer wieder für Kontroversen. So etwa zuletzt durch politische Antworten und jetzt durch den Umgang mit Nacktheit und Privatsphäre.

    Grok hat den Fehler behoben

    Wie «Standard» berichtet, ist es Grok nicht gestattet, Menschen komplett nackt zu generieren. Bei Anfragen, Unterwäsche zu entfernen, verweigert die KI nun den Auftrag.

    Die Debatte um Ethik und Regulierung von KI-Modellen bleibt jedoch weiterhin brisant. Auch andere Anbieter wie OpenAI diskutieren, in welchem Rahmen NSFW-Inhalte künftig erlaubt sein könnten.

    Kommentare

    User #723 (nicht angemeldet)

    Das prüde Amerika... EIN Nippelblitzer und Amerika steht Kopf, dafür ist das Hollywood-Gemetzel salonfähig. Umdenken wäre in der heutigen Zeit angebracht: Make love not war!

    User #4428 (nicht angemeldet)

    Dass wir Menschen in ihren natürlichen Zustand zurückführen soll strafbar sein?

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