Hund

    Joggerin in Österreich von Hund totgebissen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Österreich,

    In Österreich wurde eine Frau von einem Hund attackiert und zu Tode gebissen. Sie starb noch am Ort des Angriffs.

    joggerin
    ARCHIV - Symbolbild. In Österreich ist eine Frau beim Joggen von einem Hund zu Tode gebissen worden. Foto: Marcus Brandt/dpa - sda - Keystone/dpa/Marcus Brandt

    In Österreich ist eine Frau beim Joggen von einem Hund zu Tode gebissen worden. Wie die Polizei mitteilte, entfernte sich das Tier am Montag in Naarn in der Nähe von Linz von seiner Besitzerin und attackierte die laufende Frau. Zu dem tödlichen Vorfall kam es laut Polizei am Morgen in der Nähe des Wohnhauses der Hundehalterin.

    Die Joggerin wurde von dem American Staffordshire Terrier so schwer verletzt, dass sie noch am Ort des Angriffs starb. Die Besitzerin versuchte noch, ihren Hund wegzuzerren. Sie erlitt dabei selbst schwere Verletzungen und musste in einem Spital behandelt werden. Sie schaffte es jedoch, ihr Tier in das Haus zurückzubringen und Einsatzkräfte zu alarmieren, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

    Die Hundehalterin wurde in die Universitätsklinik in Linz gebracht. Nach Angaben der Polizei war es vorerst nicht möglich, die Frau zu befragen. Deshalb sei der genaue Ablauf des Vorfalls noch nicht klar. Identität und Alter der beiden Frauen wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

    In drei österreichischen Bundesländern ist für die Haltung von potenziell gefährlich eingestuften Rassen wie American Staffordshire Terrier eine Genehmigung oder eine Hundeführerscheinprüfung nötig. Oberösterreich gehört nicht dazu: Dort müssen alle Hundebesitzer einen Kurs absolvieren. Behörden in Öberösterreich können aber anordnen, dass einzelne Tiere nur mit Beisskorb und Leine in die Öffentlichkeit dürfen, falls sie durch Aggressivität auffallen.

    Der American Staffordshire Terrier von Naarn sei nicht als auffällig eingestuft worden, sagte der Bürgermeister von Naarn, Martin Gaisberger, der dpa. Nach dem tödlichen Vorfall gab die Gemeinde jedoch bekannt, dass sie der Besitzerin die Haltung des Tieres untersagen und ihr den Hund abnehmen werde.

    In Deutschland ist es generell verboten, American Staffordshire Terrier einzuführen. Die Haltung dieser sogenannten Kampfhunde ist in den meisten deutschen Bundesländern nur mit Genehmigung von Behörden erlaubt. In Brandenburg und Bremen darf diese Rasse hingegen gar nicht gehalten werden.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    ostermundigen
    11 Interaktionen
    Halter verzeigt

    MEHR IN NEWS

    a
    75 Interaktionen
    «Gerontonomie»
    trump
    17 Interaktionen
    Mann des Jahrhunderts
    a
    459 Interaktionen
    Frankreich-Proteste
    3 Interaktionen
    Schluss mit Sommerzeit

    MEHR HUND

    hund
    287 Interaktionen
    Bei Nestlé
    Nationalpark
    67 Interaktionen
    Hund & Velo
    Warum die Hundeschule so wichtig ist
    2 Interaktionen
    Mensch und Hund
    Bernhardzell SG
    Bernhardzell SG

    MEHR AUS ÖSTERREICH

    rast
    18 Interaktionen
    Rang 6 in Sölden
    rast
    18 Interaktionen
    Rast wird Sechste
    Camille Rast
    8 Interaktionen
    Angriff auf Shiffrin?