Hund

    Hüttenwarte hässig: Touristen missachten Regeln «völlig»

    Marco Schlatter
    Marco Schlatter

    Italien,

    In einem italienischen Nationalpark verärgern Touristen die Hüttenwarte. Schon kurz nach der Wiedereröffnung einer Hütte wurden die Regeln gebrochen.

    Nationalpark
    Kurz nach Wiedereröffnung der Pelino-Hütte wurden deren Regeln nicht eingehalten. - Instagram/parcomaiella

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Maiella-Nationalpark in den Abruzzen (I) herrscht Ärger bei den Hüttenwarten.
    • Touristen verstossen gleich nach der Eröffnung einer Hütte gegen zwei Verbote.
    • Der Nationalpark meldet die Vorfälle der Forst-Polizei.

    Sind Regeln dazu da, gebrochen zu werden?

    Diese Frage stellen sich wohl die Hüttenwarte der Pelino-Hütte auf dem Monte Amaro in den Abruzzen Italiens. In einem Instagram-Post schreiben sie: «Wir sind bestürzt darüber, dass die grundlegenden Regeln zum Schutz dieser Berggebiete völlig missachtet werden.»

    Der Hintergrund: Am 1. Oktober eröffnete der Nationalpark seine neue Schutzhütte «Pelino». Und schon in der ersten Woche missachten Touristen gleich zwei Verbote.

    Der Park verbietet das Erkunden mit Mountainbike-Fahrrädern und will keine Hunde im Gebiet haben. Gegen beide Regeln haben die Gäste verstossen. Grosses Entsetzen löste vor allem der Hund aus, der sogar in der Einrichtung der Hütte angeleint wurde.

    Die Park-Verantwortlichen schreiben: «Abgesehen davon, dass diese Verhaltensweisen gegen die geltenden Vorschriften verstossen, stellen sie eine potenzielle Belästigung für andere Wanderer dar.»

    Die Betreiber schalten die Polizei ein

    Wie dem Post zu entnehmen ist, verlangt der Park Konsequenzen: «Die uns zugesandten Bilder werden umgehend der Forst-Polizei gemeldet.»

    Sind Hunde-Verbote in Nationalparks vertretbar?

    Da es sich bei dem Monte Amaro um ein empfindliches und wertvolles Ökosystem handelt, sei die Einhaltung der Regeln wichtig. «Ein zivilisiertes Miteinander ist die Grundlage.»

    Die Warte betonen: «Die Berge gehören allen, müssen aber auch von allen geschützt werden.»

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    Kommentare

    User #3131 (nicht angemeldet)

    # 5965 : na liebe HUNDEFEINDE ! Hoffentlich braucht man dort niemals RETTUNGSHUNDE. Denn klarerweise sind alle Hunde verboten

    User #1938 (nicht angemeldet)

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