Camille Rast: «Ich mache mir keinen Druck»
Am Samstag geht es für Camille Rast und Co. mit dem Weltcup los: Es wartet der Riesenslalom von Sölden. Die Walliserin will sich keinen Druck machen.

Das Wichtigste in Kürze
- Camille Rast startet am Samstag in Sölden in die neue Saison.
- Auf dem Rettenbachgletscher schaffte es die Walliserin noch nie in die Top 10.
- Trotzdem geht sie als Mit-Favoritin auf mehrere Kristallkugeln in die neue Saison.
Zehn Jahre nach ihrem Weltcup-Debüt steht Camille Rast morgen in Sölden als Mit-Favoritin im Starthaus. Die Walliserin reist als zweitbeste Riesenslalom-Fahrerin der abgelaufenen Saison nach Österreich. Doch der Season-Opener auf dem Rettenbachgletscher war bisher nicht ihr Lieblingsrennen.

«Sölden ist immer speziell», sagt Rast vor dem Saisonstart bei SRF. «Es war für mich nie ein richtig gutes Rennen. Vielleicht ändert es sich jetzt, ich mache mir keinen Druck», so Rast, deren Sölden-Bestergebnis ein zwölfter Rang ist.
Nach der schweren Verletzung von Lara Gut-Behrami vor einem Jahr avancierte Camille Rast zur Schweizer Teamleaderin. Platz zwei im Riesen- und im Slalom-Weltcup sorgen für den starken dritten Rang im Gesamtweltcup. Mit dem Rücktritt von Gut-Behrami bleibt die Walliserin der stärkste Schweizer Trumpf.

Mikaela Shiffrin kündigt an, einige Slalomrennen auszulassen. Öffnet sich damit die Tür für Camille Rast, im Slalom- und Gesamtweltcup zum Grossangriff zu blasen? «Es bieten sich in den beiden Slaloms vielleicht mehr Möglichkeiten. Aber ich glaube nicht, dass es eine ganz andere Saison wird», so Rast.

Rast rechnet aber mit einer spannenden Saison: «Es ist gut für unseren Sport, wenn es viele ‹Battles› gibt.» Und die Vorfreude bei der 27-Jährigen ist gross: «Es wird langsam Zeit, dass es losgeht.»
Der 1. Lauf in Sölden startet am Samstag um 10 Uhr. Die Entscheidung auf dem Rettenbachgletscher beginnt um 13 Uhr.












