Schluss mit Sommerzeit: In der Schweiz gilt wieder die Normalzeit
In der Nacht wurden die Uhren von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Der Wechsel von Sommer- auf Normalzeit stört den Zyklus des Körpers.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Schweiz gilt wieder die Normalzeit.
- Um 3 Uhr nachts wurden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.
- Die nächste Zeitumstellung folgt am 28. März.
In der Schweiz hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Sommerzeit geendet. Um 03.00 Uhr wurden die Uhren auf 02.00 Uhr zurückgestellt. Die Nacht auf Sonntag dauert damit eine Stunde länger. Bis zum 28. März 2027 gilt nun die Normalzeit.
Einige Menschen dürften sich über die zusätzliche Stunde Schlaf freuen. Die Wissenschaft ist sich jedoch einig, dass der Wechsel von Sommer- auf Normalzeit oder umgekehrt den natürlichen 24-Stunden-Zyklus des Körpers stört. Damit erhöht sich laut mehreren Studien etwa das Risiko für Herzinfarkte, für Schlaganfälle und Suizide.

Auch in der Schweiz wirkt sich die Zeitumstellung messbar auf die Gesundheit aus: So landen laut einer im September 2025 veröffentlichten Analyse des Bundesamts für Statistik (BFS) am Tag nach der Umstellung auf die Normalzeit jeweils 3,5 Prozent mehr Patientinnen und Patienten auf dem Notfall als üblicherweise, bei der Umstellung auf die Sommerzeit sogar 6,5 Prozent mehr.
Mit der seit zwei Uhr morgens geltenden Normalzeit gilt nun in der Schweiz wieder die mitteleuropäische Zeit. Sie existiert hierzulande seit über 130 Jahren. 1981 wurde die Sommerzeit eingeführt.










