Frankreich-Proteste: 1000 Festnahmen – Video zeigt Polizeigewalt
Am Samstag protestieren in Frankreich Hunderttausende Menschen. 1000 Personen wurden festgenommen, es gab weniger Zerstörung.

Am Samstag kam es in Frankreich erneut zu grossen Protesten gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Laut dem Innenministerium nahmen rund 410’000 Personen teil, die Gewerkschaften sprechen von 800’000.
Die Kundgebungen blieben grösstenteils friedlich, am Abend kam es teils zu Gewalt, Plünderungen und Sachbeschädigungen.
Die 70’000 aufgebotenen Polizisten konnten laut dem Innenministerium zahlreiche Plünderungen verhindern. Sie setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Mindestens 1000 Personen wurden festgenommen.
Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:
Nach den Ausschreitungen nach den Demonstrationen kursieren im Internet Videos von Polizeigewalt. Sie zeigen, wie Polizisten auf Chaoten eintreten oder mit dem Schlagstock zuschlagen.
Kritisiert wird, dass die Chaoten teils meterweit mitgeschleift werden, anstatt korrekt festgenommen zu werden.
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Doch auch die Chaoten griffen die Polizei an: Sie warfen teils Steine auf die Einsatzkräfte.
Innenminister Nuñez machte am Abend «radikale extreme Linke, die Ultralinke» für die Ausschreitungen verantwortlich.
Die Gelbwesten-Bewegung kündigt bereits neue Demonstrationen für kommende Woche an. Am 31. Oktober soll es einen «3. Akt» geben, teilten die Organisatoren der vergangenen Veranstaltungen auf ihrer Webseite mit.
Sie riefen zu Kundgebungen und Sitzstreiks vor der Nationalversammlung sowie vor sämtlichen Rathäusern Frankreichs auf.












