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    IKRK: Peter Maurer will Besuche bei Kriegsgefangenen ermöglichen

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Nachdem der IKRK-Präsident Peter Maurer in die Ukraine gereist war, soll es nun nach Moskau gehen. Er will, dass Besuche bei Kriegsgefangenen ermöglicht werden.

    Peter Maurer
    Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). (Archivbild) - sda - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Peter Maurer will Besuche bei Kriegsgefangenen ermöglichen.
    • Deshalb reist der IKRK-Präsident zu Gesprächen nach Moskau.

    Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, will diese Woche nach Moskau reisen. Damit möchte er Besuche bei Kriegsgefangenen ermöglichen.

    Er werde in den nächsten Tagen mit hochrangigen Vertretern des Verteidigungs- und des Aussenministeriums zusammentreffen. Dies sagte Maurer der Nachrichtenagentur AFP am Montag.

    srk
    Das Schweizerische Rote Kreuz SRK. - sda - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

    Die Reise folgt auf Maurers Besuch in der Ukraine in der vergangenen Woche. Eigenen Angaben zufolge hat er von beiden Seiten «sehr positive Hinweise» erhalten. Dies «was unser Mandat und unsere Rolle im Rahmen der Genfer Konventionen betrifft».

    Eine der Hauptaufgaben des IKRK in Konfliktsituationen besteht darin, dazu beizutragen, dass Kriegsgefangene menschenwürdig behandelt werden. Ebenso, dass sie mit ihren Familien kommunizieren können.

    Peter Maurer: Es braucht «konkrete Vereinbarungen»

    Die Organisation hat bisher von keiner der beiden Kriegsparteien Zugang zu Gefangenen erhalten. Er habe jedoch «Informationen bekommen, die es uns ermöglichen werden, sehr bald mit gross angelegten Besuchen von Kriegsgefangenen zu beginnen». Dies sagte Peter Maurer.

    Ukraine Krieg Mariupol
    Eine Familie flüchtet wegen des Ukraine-Kriegs aus Mariupol am 17. März 2022. - dpa

    Das Rote Kreuz hatte nach eigenen Angaben zu Kriegsbeginn Mitarbeiter in der Hafenstadt Mariupol, die von russischen Truppen belagert wird. Laut Maurer seien die Mitarbeiter und ihre Familien jedoch vergangene Woche herausgeholt worden. Der Grund dafür war, dass sie der Bevölkerung inmitten der Kämpfe nicht helfen konnten.

    Die Organisation habe «logistische Vorkehrungen getroffen. «Dies, damit wir so schnell wie möglich und sobald eine sichere Route nach Mariupol zugänglich ist, reingehen können». Zuvor brauche es jedoch «konkrete Vereinbarungen» mit der russischen und ukrainischen Militärführung über «Sicherheitsgarantien für Konvois und Helfer». Ausserdem müssten die Strassen von Munition und Minen befreit werden.

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